Jede Woche neue Einblicke in die EKIBA

Storys, Portraits & Impulse

  
Frau im Gespräch mit KI

KI-Chatbots bei seelischen Problemen: Chancen und Risiken

KI-Chatbots werden zunehmend auch bei seelischen Belastungen genutzt. In einer Studie aus Südafrika gaben 80% der Studierenden an, dass sie planen die KI für ihre psychische Gesundheit zu nutzen.  Im Gespräch erklärt Gernot Meier, Beauftragter für Ethik in der Digitalisierung, wo die Chancen liegen, welche Risiken bestehen, was er Hilfesuchenden rät und warum KI die Seelsorge nicht ersetzen kann.
Luftballons in Herzform

Leicht, liebevoll, fröhlich und berührend: #einfachheiraten

„Die Trauung war toll. Selbst unsere hart gesottenen katholischen Gäste haben sie als berührend empfunden“, erinnern sich Dorothea Loth und Sebastian Fürcho an ihre kirchliche Trauung, die sie im Mai 2025 gefeiert haben. Dabei war ihre kirchliche Hochzeit in der Kapelle von Schloss Langenstein im wörtlichen Sinne ganz „einfach“, denn eine große Feier wollte das Paar, das bereits 2015 standesamtlich geheiratet hatte, nicht. So haben am gleichen Tag wie sie noch mehrere weitere Paare im Rahmen der Aktion „einfach heiraten“ auf Schloss Langenstein Gottes Segen für ihre Liebe empfangen. 
Frau, von hinten zu sehen, blickt auf Meer

Seelsorge – Was ist das und was macht sie so besonders?

Sie hört zu, hält aus, begleitet und trägt mit: was christliche Seelsorge ausmacht und warum Menschen in ihr einen geschützten Raum finden können, beschreibt Sabine Kast-Streib. Sie leitet die Abteilung Seelsorge und das Zentrum für Seelsorge der Evangelischen Landeskirche in Baden.  
kleine Pflanze auf brauner erde

Internationale Partnerkirchen: Wie weltweite ökumenische Zusammenarbeit Kirche lebendig macht

Ob Baumpflanzaktionen in Kamerun oder Begegnungen in Südindien – die Evangelische Landeskirche in Baden pflegt lebendige Partnerschaften mit Kirchen weltweit. Anne Heitmann und Christian Lepper berichten, wie gegenseitige Besuche, gemeinsame Projekte und der Austausch über Glaubensfragen die Kirche stärken – und warum ökumenische Zusammenarbeit gerade heute so wichtig ist.
Rotes Parament in der evangelischen Kirche in Bühl

Im Fokus: Pfingsten - Bedeutung, Ursprung und der Geburtstag der Kirche

Nach Weihnachten und Ostern ist Pfingsten das dritte große Fest im Kirchenjahr. Es ist ein Fest der Hoffnung, der Gemeinschaft und der Kraft des Heiligen Geistes und wird als der „Geburtstag der Kirche“ bezeichnet.
Löwenzahnblüte vor blau-rosa Himmel

Glaube als Ressource und Hoffnung - Teil II

Im zweiten Teil ihres Beitrags „Glaube als Ressource und Hoffnung“ geht Annette Haußmann der Frage nach, wie Hoffnung entsteht und trägt. Sie zeigt, welche Rolle gemeinsames Hoffen und seelsorgliche Begleitung spielen – besonders in Krisen.
 
Frau blickt in den Himmel

Glaube als Ressource und Hoffnung - Teil I

Wann wird Glaube für Menschen zur Ressource und Quelle von Hoffnung? Im ersten Teil ihres Beitrags zeigt Professorin Annette Haußmann den Zusammenhang von Glaube, Religion und Gesundheit und erläutert, warum Glaube sowohl tragen als auch herausfordern kann. 
brennende Kerze auf Fußboden

„Wir arbeiten weiter für den Frieden“ – Stephen Lakkis zur Lage im Libanon

Pfarrer Stephen Lakkis, Friedensbeauftragter der Badischen Landeskirche, ist im Libanon aufgewachsen und bis heute eng mit dem Land verbunden. Im Interview schildert er die humanitären Folgen des aktuellen Konflikts, ordnet die politische und religiöse Vielfalt des Libanon ein und erklärt, warum zivile Friedensarbeit langfristig wirksamer ist als militärische Gewalt – und wie Menschen in Deutschland konkret unterstützen können.
Landesbischöfin Heike Springhart

„Ein Schlag ins Gesicht aller todbringender Mächte und Gewalten“

Karlsruhe, (02.04.2026). Ostern setzt da ein Komma, wo Menschen angesichts zerstörter Hoffnungen einen Punkt setzen. Ostern macht Hoffnung, dass es weitergeht – selbst nach dem Tod. Heike Springhart spricht in ihrer Osterbotschaft über die „Karsamstagszeit“, in der wir leben, und über die sanften Strahlen der Hoffnung.
Osterparament in der evangelischen Kirche in Bühl

Im Fokus: Ostern – Bedeutung, Ursprung und Bräuche des wichtigsten christlichen Festes

Ostern ist das zentrale Fest des christlichen Glaubens. Christinnen und Christen feiern die Auferstehung von Jesus Christus. Im Mittelpunkt steht die Hoffnung, dass das Leben stärker ist als der Tod, dass Licht die Dunkelheit durchbricht und neue Wege möglich werden.  
Keramikgefäß auf weißem Tuch

Kleines Zeichen, große Wirkung - Impuls zum Palmsonntag

Landesbischöfin Heike Springhart ist von ihrer Reise ins Heilige Land zurückgekehrt, bevor die Lage im Nahen Osten eskaliert ist. In der gegenwärtigen Spirale von Gewalt und Gegengewalt erinnert sie an eine biblische Geschichte, in der eine Frau in eine Männergesellschaft platzt und durch ihre Hingabe an Jesus alle verblüfft. Ob diese Frau ein Modell sein könnte, um Gewaltkonflikte massiv zu stören, einfach, indem sie sich in ihrer Liebe und Zuwendung nicht irritieren lässt? 
Violettes Parament in der evangelischen Kirche in Bühl

Im Fokus: Die Karwoche - Bedeutung, Ursprung und zentrale Tage der Passionszeit

Als Karwoche wird die Woche vor Ostern bezeichnet. Sie führt Schritt für Schritt durch wichtige Stationen im Leben Jesu bis zu seinem Tod.
Die Karwoche beginnt am Palmsonntag und endet mit dem Karsamstag. Am Ostersonntag feiern Christinnen und Christen die Auferstehung Jesu. 
 
Silhouette einer Frau vor dunklen Wolken

Ist halt da! - Zur "Angst" in der Passionsgeschichte

Gläubig und ängstlich – passt das zusammen? Angst gehört zum Leben, meint Thomas Weiß. In der Passionsgeschichte Jesu ist sogar sehr viel von Angst und Furcht die Rede ist. Warum er gerade dafür dankbar ist, beschreibt er in diesem Beitrag.
Zwei Personen bei Sonnenuntergang am See

Zusammenhalt braucht Vertrauen - Gespräch mit Judith Winkelmann

Unterschiedliche Meinungen über Politik und Gesellschaft gibt es auch in Familien, Freundeskreisen und Kirchengemeinden. Doch was, wenn darüber Streit entsteht, die Situation eskaliert? Wie können wir trotzdem im Gespräch bleiben?
Judith Winkelmann vom Zentrum für Seelsorge in Heidelberg zeigt im Interview, warum Vertrauen wichtiger ist als Rechtbehalten und wie Beziehungen trotz unterschiedlicher Positionen Bestand haben können. Für sie spielt auch die Kirche eine wichtige Rolle.
Hand mit Armband Spread love

Nächstenliebe heute: Stimmen aus der ekiba

Nächstenliebe ist in fast allen Religionen und spirituellen Traditionen fest verankert. Im Christentum ist sie eines der wichtigsten Gebote: “Liebe deinen Nächsten wie dich selbst” (Markus 12,31). So wird betont, dass die Liebe zu Gott eng mit der Liebe zu anderen Menschen verbunden ist. Wir haben Mitarbeitende in der ekiba gefragt, was Nächstenliebe für sie bedeutet, und wo und wie sie sie erleben.
Momentaufnahme Krankenwagen in schneller Fahrt

Im Notfall Menschenwürde – ein persönlicher Einblick

In ihrem beruflichen Alltag geht es oft um Tod und Leben. Renée Keller arbeitet als Fachkrankenschwester in der Notaufnahme. Was ihr dabei Menschenwürde bedeutet und wo sie an Grenzen kommt, erzählt sie im Interview.  
Silhouettenfoto von mehreren Menschen

Würde, Machtbegrenzung, Dialog – Ein Plädoyer

Oberkirchenrat Matthias Kreplin erläutert im Interview, auf welcher theologischen Grundlage sich die Evangelische Kirche für Menschenrechte einsetzt, warum das christliche Menschenbild eine starke Nähe zur Demokratie hat und welchen Auftrag der Kirche er in Zeiten gesellschaftlicher Polarisierung sieht. 
Person auf verschneitem Waldweg

Jahreswechsel – gut abschließen und neu anfangen

Der Jahreswechsel ist mehr als ein Datum im Kalender. Er bietet Zeit für Rückblick und Ausblick. Im Interview spricht Silke-Luca Obenauer darüber, welche Rituale helfen können, ein Jahr gut zu beschließen: von kleinen Leuchtmomenten bis zur Frage, was wir wirklich brauchen, um neu anzufangen.
Mehrere Fragezeichen, eines davon in roter Farbe

Wehrdienst oder Kriegsdienstverweigerung?

Mit dem neuen Wehrdienstmodernisierungsgesetz hat sich verändert, wie junge Menschen in Deutschland mit dem Thema Wehrdienst in Berührung kommen. Es gibt nicht den einen Wehrdienst, sondern verschiedene Wege: ein freiwilliges Grundmodell, ein dauerhafter Dienst als Berufs- oder Zeitsoldat*in sowie die Möglichkeit, aus Gewissensgründen Kriegsdienst zu verweigern. Fragebogen und Musterung bedeuten dabei nicht automatisch, dass jemand Soldat*in wird.
Postkartenmotiv Menschenwürde, Nächstenliebe, Zusammenhalt

Warum wir als Evangelische Landeskirche in Baden für Demokratie und Vielfalt eintreten

Aus dem christlichen Menschenbild erwächst ein klares Bekenntnis zu Menschenwürde, Demokratie und Vielfalt. Oberkirchenrat Matthias Kreplin zeigt, warum die unveräußerliche Würde aller Menschen, die Begrenzung von Macht und das Miteinander in versöhnter Verschiedenheit zentrale Grundlagen für Kirche und Gesellschaft sind – und welchen Auftrag die Kirche heute hat, für Menschenwürde, Nächstenliebe und Zusammenhalt einzustehen.
Mehrere Menschen reichen sich die Hand

Kirche ohne Ehrenamt wäre wie...

Vielfältig, kreativ und unverzichtbar – das ist für Anne Lepper das Ehrenamt in der badischen Landeskirche. Warum die EKIBA ohne Ehrenamt gar nicht denkbar ist, was Menschen heute motiviert, sich zu engagieren und welchen Rahmen die Kirche schaffen muss, damit Engagement Freude macht, erläutert sie im Interview.
Zwei Hände schöpfen Wasser aus dem Gefäß

„Kraft zum Leben schöpfen“ - Die 67. Aktion von Brot für die Welt

Wasser ist lebensnotwendig – so wie unser tägliches Brot. Jeder Mensch braucht es zum Überleben. Und doch fehlt über zwei Milliarden Menschen der Zugang zu sauberem Trinkwasser. Mit der diesjährigen Spendenaktion setzt „Brot für die Welt“ ein Zeichen für Klimagerechtigkeit und Ernährungssicherung. In Uganda verbessern beispielsweise Regenwassertanks das Leben vieler Familien: Sie sparen Zeit, schützen die Gesundheit und ermöglichen nachhaltigen Gemüseanbau – unterstützt durch lokale Partnerorganisationen.
brennende Kerze

Um den eigenen Sohn trauern - Wenn der Glaube trägt

Ihr Sohn Simon ist kurz nach seiner Konfirmation beim Rudern tödlich verunglückt. Dreizehn Jahre ist das her, aber natürlich erinnert sich Sabine Ningel noch ganz genau an das, was ihr in der ersten Zeit geholfen hat, mit dem Schock umzugehen und im Lauf der Jahre, um mit der Trauer zu leben. Ihr Glaube spielt dabei eine wichtige Rolle. Davon erzählt sie im Interview.
Person beschriftet einen Umschlag

Trost spenden: kleine Gesten statt großer Worte

Trauer ist keine Krankheit, die man überwindet. Sie ist Arbeit an der Liebe, die bleibt. Sie braucht Zeit, Nähe und ehrliche Worte – ohne Beschönigungen. Davon ist Ludwig Burgdörfer überzeugt. Seit vier Jahrzehnten begleitet er als Seelsorger trauernde Menschen. Hier seine Tipps, wie auch wir ihnen beistehen können.  
Kleiner Junge schaut auf Landkarte

Raum für Kinderfragen

Kinder sind neugierig und voller Fragen. Warum es gerade für die Kirche wichtig ist, Kindern eigene Räume des Glaubens zu eröffnen und wie Familien Glauben im Alltag leben können, beschreibt Lutz Wöhrle, der Landeskirchliche Beauftragte für Kindergottesdienst in Baden.
Friedhof in Gurs/Frankreich

"Wir erinnern uns nicht anstandshalber"

Morgenandacht bei der Herbsttagung der Landessynode der Evangelischen Landeskirche in Baden am 22.10.2025
Gedeckte Tafel im Freien mit Menschen

An einem Tisch

Impuls zum 3. Oktober 2025
große trockene Fläche mit einem einzelnen Baum darin

Fülle, Flucht und Verantwortung - Erntedank in Zeiten des Klimawandels

Bunt geschmückte Altäre, volle Körbe mit Obst und Gemüse werden am kommenden Sonntag in vielen unserer Kirchen zu finden sein. Doch wer kann an dieser Fülle überhaupt teilhaben? Diese Frage beschäftigt Sigrid Zweygart-Pérez. Sie ist Pfarrerin und seit 1. September auch Landeskirchliche Beauftragte für Flucht, Migration und Integration. 
Im Gespräch erzählt sie von den Sorgen und Hoffnungen geflüchteter Menschen, von den Spuren des Klimawandels in unseren Lebensmitteln – und davon, warum jedes noch so kleine Handeln zählt. 
Eisblock, der ins Wasser abbricht

Glauben in der Klimakrise

„Der Glaube kann helfen, zu entdecken wie es auch anders gehen könnte,“ sagt Prof. Dr. Katrin Bederna. Sie ist Professorin für Katholische Theologie/Religionspädagogik an der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg. Einer ihrer Schwerpunkte ist die „Ökotheologie“, eine ökologische Theologie, die den christlichen Glauben im Kontext der ökologischen Situation neu reflektiert. 
Panorama Europa-Park  Euro-Tower Frankreich

Glaube trifft Freizeitspaß: Mauritia Mack über Kirche und Engagement im Europa-Park

Der Europa-Park in Rust ist der größte und einer der beliebtesten Freizeitparks Deutschlands. Mauritia Mack ist für den Bereich Shopping und damit die Merchandise-Produkte zuständig. Was sie antreibt und warum ihr die Kirche im Europa-Park besonders am Herzen liegt, lest ihr im Journalbeitrag. 
leuchtendes friedenssymbol auf dunklem Hintergrund

„Nie wieder“ gilt für alle – Oberkirchenrat Wolfgang Schmidt zu Israelsonntag, Antisemitismus und Gaza

Noch immer hält die Hamas israelische Geiseln gefangen, während die israelische Armee den Gazastreifen bombardiert. Inmitten dieser Eskalation ruft der Israelsonntag am 24. August zur Besinnung auf. Oberkirchenrat Wolfgang Schmidt, langjähriger Propst in Jerusalem und Vorsitzender des Jerusalemsvereins, warnt vor religiös motivierter Gewalt und plädiert für eine klare Haltung gegen Antisemitismus – und für Menschenwürde auf beiden Seiten.
Kirchenglocke zwischen Balken

Glocken im Wandel der Zeit: Geschichte, Klang und Bedeutung

Vom kleinen Glöckchen am Saum des Hohen Priesters bis zum mächtigen Geläut im Kirchturm - seit Jahrhunderten rufen Glocken zum Gebet, klingen bei Taufen, Hochzeiten und an Festtagen. Dabei hat sich ihre Form, ihr Klang und ihre Bedeutung über die Jahrhunderte gewandelt. Wie dieses klingende Kulturerbe entstand, welche ältesten Schätze in Baden existieren und wie Initiativen das Läuten neu ins Bewusstsein rücken, erläutert Prof. Dr. Michael Kaufmann vom Orgel- und Glockenprüfungsamt der badischen Landeskirche im Interview.
Sternenhimmel über Wald

Lev Kollektiv: Ein Herzensraum für Gott

Gott in neuen Formen finden - dazu gibt es an vielen Orten Initiativen und Projekte. Eine besondere Gemeinde ist 2024 in Heidelberg entstanden: das Lev Kollektiv. Wir haben mit der Gründerin Damaris Hecker darüber gesprochen, was diese Gemeinde ausmacht.  
Blick in den Himmel mit dunklen Wolken

Den Abschied begleiten – Erfahrungen einer Pfarrerin

Beerdigungen gehören zu ihrem beruflichen Alltag. Anna Manon Schimmel ist Pfarrerin. Sie begleitet Angehörige von Verstorbenen und bereitet mit ihnen die Beerdigung vor. Wie sie das tut und was ihr dabei wichtig ist, erzählt sie im Interview. 
Brautpaar steht neben einer Achterbahn im Europa-Park

Heiraten im Europa-Park: Vom Teenagerpaar zum Traumpaar

Jacqueline (30) und Raphael (33) waren Teenager, als sie sich vor 15 Jahren über gemeinsame Freunde kennenlernten und verliebten. „Wir sind zusammen erwachsen geworden“, stellt Jacqueline fest. Die Liebe hat über all die Jahre gehalten, nur der Wunsch, ihre Partnerschaft irgendwann auch einmal mit einem Trauschein zu besiegeln, stellte sich nicht so richtig ein. „In dem Dorf, in dem wir leben, gehört heiraten zur Dorfkultur dazu. Gerade deswegen wollten wir bis vor zwei Jahren gar nicht heiraten, denn wir machen gerne unser eigenes Ding“, gibt Jacqueline offen zu. Doch dann kam es anders.
Mann sitzt am Klavier

„Friedenstöne: Klingt überall!“

Zwei Jahre Arbeit hat Traugott Fünfgeld in sein neues Chorstück „Inmitten von Leben“ gesteckt. Es ist ein Auftragswerk zum Albert-Schweitzer-Gedenkjahr, aber auch eine ganz persönliche Hommage an den berühmten Arzt, Theologen und Musiker. Am 4. Juli 2025 wird es im Rahmen des badischen Chorfestes in Emmendingen uraufgeführt. Über sich und sein Werk erzählt der Offenburger Kirchenmusiker im Gespräch mit Martina Steinbrecher. 
Im Bällebad auf der re:publica liegt eine Eintrittskarte mit dem diesjährigen Logo

Deep Dive in die digitale Welt

Gemeinsam über aktuelle gesellschaftliche, politische und technologische Themen diskutieren. Das ermöglicht die re:publica einmal im Jahr. Ende Mai waren wir, die Mitglieder der EKIBA-Internetredaktion, bei dieser Konferenz in Berlin. Hier sind einige persönliche Eindrücke.
 
Blick über die Dächer Roms

Pizza, Papst und Pilgerweg

Ökumenisch gemeinsam nach Rom: Im Heiligen Jahr 2025 machten sich Vertreterinnen und Vertretern der Evangelischen Landeskirche in Baden und der Erzdiözese Freiburg als „Pilger der Hoffnung“ auf den Weg in die Ewige Stadt. Deutlich wurde, dass Ökumene vom Miteinander lebt – geistlich, menschlich und ganz praktisch. - Ein Reisebericht von Prälat Marc Witzenbacher.
Eltern beim Lauf- und Schiebetreff

Tastend, mutig, preisgekrönt – Kirche auf Franklin

Kirche in einem neuen Stadtteil – das bedeutet vor allem, Formen entdecken, wie Glaube hier gemeinsam gelebt werden kann. Was suchen und brauchen Menschen, die sich im Stadtteil neu einleben? Was passt zu ihnen?  Das bedeutet auch, neu denken und viel ausprobieren. „Kirche auf Franklin“ geht diesen Weg und hat dafür den Paul-Lechler-Preis in der Kategorie „Religiöse Kommunikation“ bekommen.  
Blick auf leere Kirchenbänke

Die Logik verlassen

Freiheit, Kirche an unerwarteten Orten neu zu erfinden und kirchliche Arbeit um die Ecke zu denken, wünscht sich Dr. Thomas Schlegel. Er meint, Strukturveränderungen allein führen in eine Sackgasse. Das hat er bei seiner Landeskirche, der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland (EKM), hautnah miterlebt. Acht Jahre lang war er für das Programm zur Förderung anderer Gemeindeformen (Erprobungsräume) der EKM verantwortlich. Im Interview spricht er über seine Erfahrungen. Im April 2025 war er zu Gast bei der Badischen Landessynode. 
 
Mann sitzt am Ufer und spielt Gitarre

„Da ist Gott drin“

Impuls zum Sonntag "Kantate"
kranke liegt im abgedunkelten Zimmer

Mitten im Leben – und plötzlich krank: Isabels Alltag mit ME/CFS

Isabel ist 46 Jahre alt, als sich ihr Leben schlagartig ändert. Die Wissenschaftsreferentin erkrankt nach einer Covid-Infektion an ME/CFS (Myalgische Enzephalomyelitis/Chronisches Fatigue Syndrom). Über 600.000 Menschen sind allein in Deutschland davon betroffen, ca. 17 Millionen weltweit, Tendenz steigend. Die Krankheit ist wenig erforscht. Eine anerkannte Therapie gibt es bisher nicht. Die Betroffenen und ihr Leid werden oft übersehen. Isabel, die früher ehrenamtlich in der Jugendarbeit engagiert war, will das ändern und hofft dabei auch auf die Hilfe der Kirche.
Erntearbeiter bei der Erdbeerernte

Faire Arbeit statt Ausbeutung: Beratungsstelle unterstützt Beschäftigte in Not

Wenn Menschen zu Renate Zäckel in die Beratungsstelle „Faire Arbeit Baden-Württemberg“ kommen, dann geht es meistens um existenzielle Probleme. Es geht um nicht ausgezahlten Lohn, Verstöße gegen das Mindestlohngesetz oder unseriöse Arbeitsverträge. Wie sie und ihre Kolleg*innen helfen, erfährst du in unserem Journalbeitrag.
Kreuz bei Sonnenaufgang

Wenn alles stillsteht

Impuls zum Karsamstag
Mann auf Felsen im Wald, Lichtstrahl von oben

Hoffnung – ein Weltverhältnis

Auszüge aus einem Gespräch von Martina Steinbrecher mit Jonas Grethlein
Gruppe junger Menschen, die ein Konzert beim Kirchentrag besuchen

Leichtigkeit zeigen

Sie hat ein spannendes Jahr hinter sich: eine neue berufliche Aufgabe, ein neuer Lebensort. 
Den Mut-Geschichten in der Bibel fühlt sie sich auch deshalb sehr verbunden. Wenn Anfang Mai der nächste Kirchentag in Hannover stattfindet, ist die badische Pfarrerin Dr. Anne Helene Kratzert als Kirchentagspastorin zu erleben. Was der Kirchentag zu bieten hat und worauf sie sich persönlich freut, erzählt sie im Gespräch. 
Gruppe von Menschen mit erhobenen Händen

Wenn Glaube über Grenzen geht

Glaube ist vielfältig. Es gibt nicht nur eine Meinung und nicht nur einen Weg. Glaube soll dich in den Herausforderungen des Lebens stärken. Doch nicht alle Menschen erleben das so. Wo andere für dich entscheiden, wie du leben sollst und was du denken darfst, kann Glaube verunsichern, im schlimmsten Fall auch krank machen. Stefanie Fischer-Steinbach ist Klinikseelsorgerin. Immer wieder begegnet sie Menschen, die geistlichen Missbrauch erlebt haben. Davon erzählt sie im Interview. 
Teetasse mit Zitrone und Ingwer

Durchhalten! (… oder auch nicht)

Seit Aschermittwoch fasten wieder mehrere Millionen Menschen in Deutschland. Manchen geht es dabei in erster Linie darum, ihrem Körper etwas Gutes zu tun, indem sie ihm eine Pause von Alkohol oder Süßigkeiten gönnen. Die Beliebtheit christlicher Fastenaktionen zeigt, dass viele Menschen die Zeit vor Ostern auch aus ihrem christlichen Glauben heraus bewusst gestalten wollen. Aber was, wenn ich kurz davor bin, mein Fastenvorhaben abzubrechen? Antonia Rumpf hat sich damit intensiv auseinandergesetzt: 
Hand, die Babyfüsse hält

Eine Mutter erzählt von ihrer schwersten Entscheidung

Am 21. März ist Welt-Down-Syndrom-Tag – ein Tag, der auf die Herausforderungen und Chancen von Menschen mit Trisomie 21 aufmerksam macht. Einer Expertenschätzung zufolge werden in Deutschland jährlich über 1000 Babys mit dem Down-Syndrom geboren. Die Diagnose in der Schwangerschaft stellt viele Frauen vor eine schwere Entscheidung. Michaela Konrad erzählt davon. 
Person, die die Hände vor ihr Gesicht hält

Von Krise zu Krise

Eine schlechte Nachricht jagt die andere. Immer schwerer wird das Leben. Daniel Paulus kennt sich aus mit Krisen. Er ist Notfallseelsorger. Wir haben ihn gefragt, was in schweren Zeiten hilft.
Mann auf Felsformation vor Küste

Starker Fels

Impuls zum Anschlag am Rosenmontag in Mannheim
Person arbeitet an einem Laptop

Mobbing am Arbeitsplatz: Wie das Mobbingtelefon Betroffenen hilft

Kennst Du das auch? Du scheinst bei der Arbeit nie etwas richtig zu machen, deine Leistungen werden nicht anerkannt, die Kolleg*innen tuscheln hinter deinem Rücken?  Die Folgen von Mobbing am Arbeitsplatz sind oft gravierend: Angst zur Arbeit zu gehen, psychische und körperliche Probleme. Eine Art Erste Hilfe bietet das Mobbingtelefon. Was Mobbing bedeutet, wie es sich auswirkt und wie die Berater*innen helfen, erfährst Du im Interview mit Katja Stange und Maximilian Hesslein.
Bibel, Holzstück, Meer

Warum Flüchtlinge?

Die Meinungen darüber, wie Flüchtlingspolitik aktuell gestaltet werden sollte, gehen weit auseinander, auch innerhalb der christlichen Kirchen. Der gemeinsame Brief der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) und der katholischen Bischöfe zum geplanten „Zustrombegrenzungsgesetz“ hat hohe Wellen geschlagen. Elisabeth Hartlieb erläutert, warum sich die Kirche für eine humane Flüchtlingspolitik einsetzt.
Blick von oben durch Glaskuppel auf leere Sitze im Bundestag

„Hast du Angst, bald in einer Diktatur aufzuwachen?“

Sie macht sich Sorgen um Werte, Meinungsfreiheit und Demokratie. Magdalene Leytz ist Referentin für Demokratiebildung und sieht Desinformation derzeit als eine der größten Bedrohungen. Was man dagegen tun kann und welche Verantwortung Christ*innen haben, beschreibt sie hier. 
durchsichtiger Zaun, dahinter Licht

Als Christ*innen für Flüchtlingsschutz und gesellschaftlichen Zusammenhalt

Migration ist zu einem der wichtigsten Themen im Bundestagswahlkampf 2025 geworden. Warum das Grundrecht auf Asyl geschützt werden muss und was das mit dem biblischen Gebot der Nächstenliebe zu tun hat, erläutern Jürgen Blechinger, Regine Gnegel und Elisabeth Hartlieb vom Arbeitsbereich „Flucht und Migration“ der Evangelischen Landeskirche in Baden. 
Regenbogen an blauem Himmel

Vielfalt leben in der Kirche

G*tt1 zeigt sich in Vielfalt. Vielfalt zu leben, ist trotzdem nicht immer einfach. Auch die Kirche muss noch diversitäts- und diskriminierungssensibler werden. Dafür setzt sich Claudia Baumann ein. Sie ist die landeskirchliche Beauftragte für Gleichstellung und Diversity und leitet die gleichnamige Stabsstelle. Über ihre Arbeit und die aktuellen Herausforderungen spricht sie im Interview. 
Mann und Frau sitzen auf Polsterbank und unterhalten sich

Zuhören, aber nicht schweigen

Was tun, wenn im Gespräch oder bei einem Treffen plötzlich demokratiefeindliche oder rechtsradikale Gedanken geäußert werden? Tipps von Dr. Harald Lamprecht; er ist  Weltanschauungsbeauftragter der Evangelischen Landeskirche in Sachsen.
Mediatheks-Tag Hirschlanden: Kinder mit Spielzeug-Dinos

Mehrgenerationendorf Hirschlanden: Gemeinsam stark für Jung und Alt

Ländlich gelegen, eingebettet zwischen Hügeln und umgeben von Feldern und Wiesen. Das ist Hirschlanden, ein kleiner Ort im nordbadischen Odenwald. Schon seit einigen Jahren arbeiten die rund 400 Einwohner*innen daran, ihr Dorf für Jung und Alt lebenswert zu gestalten. Als „Mehrgenerationendorf“ wurde Hirschlanden mehrfach ausgezeichnet. Wie es dazu kam, was Hirschlanden so besonders macht und was die Kirche damit zu tun hat, erfahren wir von Ortsvorsteher Martin Herrmann. 
Person im Wald schaut auf Hund, Boden schneebedeckt, Wintersonne

Innehalten

Impuls zum Weihnachtsfest
Zwei Mikrofone stehen nebeneinander auf einer Bühne

Resilienzreserven

Impuls über die Kraft des Gesangs
Blick in ein Notenheft

„Das lässt niemand unberührt“

Was wäre Weihnachten ohne die alten und vertrauten Lieder? Ohne „Stille Nacht“ und „O du fröhliche“. Aber die Weihnachtsgeschichte passt auch in ein modernes musikalisches Gewand. Zu sehen und zu hören ist das am 29. Dezember 2024 in der SAP-Arena in Mannheim.   
Leuchtender weißer Stern am Fenster

Sternen-Advent

Impuls über unperfekte Sterne
Tannenbaum mit Kerzen liegt im Schnee

Wie gelingt der Friede unterm Weihnachtsbaum?

Wer kennt es nicht: Voller Vorfreude gehts zum Weihnachtsessen mit der Familie und dann kippt plötzlich die Stimmung, wegen diesem einen...  
Ausgestochene Plätzchen in Form von Tannen und Sternen

Auf der Suche

Impuls über den  Advent als Fastenzeit
Frau steht auf Felsen vor dem Meer

Einsamkeit - Tipps für den Umgang im Alltag

Für Menschen, die sich einsam fühlen, ist jetzt eine schwere Zeit. Noch mehr als sonst im Jahr wird der Eindruck erweckt, dass nur „normal“ ist, wer die Feiertage und den Jahreswechsel harmonisch im großen Familien- und Freundeskreis begeht. Aber was ist, wenn ich diese „Norm“ nicht erfülle? Tipps für den Umgang mit Einsamkeit gibt der Leiter der Psychologischen Beratungsstelle des Diakonischen Werks Mannheim, Hansjörg Tenbaum.  
Ein Mann aus Peru freut sich über eine funktionierende Sprinkleranlage

„Wandel säen“ - für eine Welt ohne Hunger

In der Adventszeit wird in unserer Landeskirche Jahr für Jahr für „Brot für die Welt“ gesammelt. Manchmal frage ich mich: „Kann ich mit meiner Spende wirklich etwas bewirken?“ Denn: Hunderte Millionen von Menschen leiden weiterhin an Hunger und Mangelernährung, obwohl unsere Erde alle satt machen könnte. — Doch es gibt sie, die Erfolgsmeldungen: Dank unserer großzügigen Spendenbereitschaft in den vergangenen Jahren konnte „Brot für die Welt“  vielen Menschen helfen und „Wandel säen“ für eine Welt ohne Hunger – beispielsweise in Peru. 
Auf einem Hügel steht ein kahler Baum im Sonnenuntergang.

Über den eigenen Tod reden?!

Wir scheuen oft das Gespräch über das Ende unseres Lebens – das ist zumindest meine Beobachtung. Auch ich tue mich schwer, darüber mit den Menschen meines Vertrauens zu sprechen. Und Sie? Mit wem sprechen Sie über Ihren eigenen Tod? Und wie macht man das? Begleiten Sie mich gerne ein Stück auf meiner Erkundungsreise.
Statue eines Engels mit ausgebreiteten Flügeln

Allein verstorben, gemeinsam verabschiedet

Persönliche Einblicke in eine Karlsruher Trauerfeier mit einem würdevollen Abschied für Verstorbene ohne Angehörige.
Plenarsaal Landtag Baden-Württemberg

Lobbyistin für Menschlichkeit – Als Kirchendiplomatin und Pfarrerin bei Landtag und Landesregierung 

Sie macht keine Politik, aber sie bekommt Politik hautnah mit. Seit einem Jahr ist Arngard Uta Engelmann die „Beauftragte der Evangelischen Kirchen in Baden-Württemberg bei Landtag und Landesregierung“. Wie sie ihre Aufgabe sieht und wie sie Politikerinnen und Politiker erlebt, erzählt sie im Interview. 
Person mit Bibel in der Hand auf einem Feld

Allein aus Gnade: Wie uns die Rechtfertigungslehre heute begleitet

Am 31. Oktober 1517 hat Martin Luther 95 Thesen an die Schlosskirche von Wittenberg geheftet - so die Überlieferung - und gab damit den Anstoß zur Reformation. Der Theologe Luther wollte Reformen in seiner Kirche. Der damals von vielen Predigern ausgeübte Ablasshandel widersprach seiner Auffassung der biblischen Lehre. Ein Kernstück seiner Thesen war die sogenannte Rechtfertigungslehre. Mehr darüber, was damit gemeint ist, warum es darüber zum Streit zwischen den Konfessionen kam und was sie heute für uns bedeuten kann, in unserem Journalbeitrag.
2 Musikerinnen

Musik mit europäischem Esprit

Wo Sprache aufhört, fängt Musik an“, lautet ein Zitat des Schriftstellers E.T.A. Hoffmann. Über 200 Jahre nach seinem Tod konnten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Europe Spirit Songwriting Seminar im August in Straßburg den Wahrheitsgehalt dieser Worte selbst erleben. Mehr dazu in unserem Journalbeitrag. 
Synodalpräsident Axel Wermke

"Wir sind auf dem richtigen Weg" - Synodalpräsident Axel Wermke wird 75

Sitzungen des Präsidiums und des Landeskirchenrates, Delegiertenversammlungen, Empfänge und Synoden, dazu weitere Treffen und Termine – der Kalender des Synodalpräsidenten ist gut gefüllt. Seit zehn Jahren steht Axel Wermke, der am 30. Oktober seinen 75. Geburtstag feiert, an der Spitze der Synode der Evangelischen Landeskirche in Baden. Die Landessynode ist das „Parlament“ der Landeskirche, das wesentliche Entscheidungen über das geistliche, rechtliche und finanzielle Leben trifft.
Zwei graue Keramiktassen auf braunem Esstisch aus Holz in Café

„Es fließen Tränen und es wird gelacht“ – Das Trauercafé in Mannheim

Trauer ist vielschichtig. Die einen ziehen sich zurück, andere halten es zuhause nicht aus. Die meisten vermissen jemanden zum Reden. Das brachte Heike Helfrich-Brucksch auf eine Idee. 
Getreide im Bibelgarten

Wo Glaube wächst - der Bibelgarten in Leutershausen

Die wunderbare Verwandlung des Hügels hinter der evangelischen Kirche in Leutershausen ist außergewöhnlich: Noch 2006 war hier nur verwildertes Land, heute befindet sich dort ein wunderschöner Bibelgarten. Seit der feierlichen Eröffnung im Juni 2008 kümmert sich ein Team um Andrea Müller-Bischoff ehrenamtlich um die mediterranen Pflanzen, die in der Bibel Erwähnung finden. Mein TV-Kollege und ich haben sie dort besucht.
Detailgetreue Erdkugel von Luke Jerram

Ein blaues Wunder – Die Kunstinstallation „GAIA“ in der Stadtkirche Karlsruhe

Sie ist sieben Meter im Durchmesser, dreht sich um sich selbst und leuchtet blau: GAIA, die detailgetreue Abbildung der Erde. Der britische Installationskünstler Luke Jerram hat sie geschaffen. Noch bis zum 6. Oktober 2024 kannst du den einmaligen Blick auf unseren blauen Planeten in der Karlsruher Stadtkirche bewundern. 
Claudia Rauch, Pfarrerin an der Stadtkirche, beschreibt ihre Eindrücke von der Installation:   
Menschen sitzen auf Stühlen und warten

Mit dem Herzen arbeiten – Als Beraterin von Geflüchteten

Manchmal sorgt ihr persönliches Schicksal für mehr Akzeptanz bei ihren Klient*innen. Dass viele Menschen Ekaterina Schaz auf Anhieb vertrauen, kann man sich nach einem Gespräch mit ihr gut vorstellen. Das hilft ihr ihrer Arbeit als Beraterin von Geflüchteten in Radolfzell. Dort ist sie für die Kirchlich-diakonische Fachberatung Flucht tätig.
Zwei Frauen sitzen auf einer Parkbank, neben ihnen ein Rollstuhl

Care-Arbeit neu denken - Der Frauen*sonntag 2024

Frauen in den Mittelpunkt stellen, ihre Rolle in Gesellschaft und Kirche bedenken – das will der Frauen*sonntag. In vielen Gemeinden in der Badischen Landeskirche wird er im September begangen. Warum das auch im Jahr 2024 noch dringend nötig ist, erfahrt ihr in unserem Beitrag.
Mann mit ausgebreiteten Armen im Abendlicht

Gurus und Sekten – Wie die Fachstelle für Weltanschauungsfragen hilft

In Zeiten von Klimawandel, Corona-Pandemie, Kriegen und gesellschaftlichen Umbrüchen, sind viele Menschen verunsichert. Manch eine*n führt die Suche nach Sicherheit und Halt direkt in die Arme eines Gurus oder einer heilsversprechenden Gemeinschaft. Was tun, wenn sich das eigene Kind einer Sekte anschließt? Die Fachstelle für Weltanschauungsfragen hilft weiter. 
3 Hände übereinander gelegt

Vom Geflüchteten zum Altenpflegehelfer: Wie Integration gelingt

Vor den Landtagswahlen im September rücken die Themen Flucht und Migration stärker in den Fokus. Manche Menschen sehen Geflüchtete als Problem und Bedrohung für den eigenen Wohlstand und haben Angst vor Überfremdung. Unsere kleine Reihe zum Thema Flucht und Migration räumt auf mit Mythen und Vorurteilen. Im zweiten Teil zeigen wir, wie Integration gelingen kann.
Menschen bilden die Buchstaben FÖF

„Mich sinnvoll mit einbringen“ – Der Freiwillige Ökumenische Friedensdienst

Abschluss in der Tasche – und was jetzt? Bevor sie in die Ausbildung,  ins Studium oder Berufsleben starten, entscheiden sich viele junge Menschen für einen Freiwilligendienst. Anbieter gibt es einige. Seit 1990 bietet auch die badische Landeskirche rund 30 Einsatzplätze im Ausland im Rahmen des „Freiwilligen Ökumenischen Friedensdienst“ (FÖF) an. Mehr über Orte, Aufgaben und Bewerbung erfährst du hier.
Pilgergruppe mit Rucksäcken auf Feldweg unterwegs

Der Weg ist das Ziel – Frauenpilgerweg „Pilger.Schön“ in Baden

Auf den Jakobsweg kam sie eher zufällig. Inzwischen hat sie ihr Leben dem Pilgern gewidmet. Beate Steger arbeitet als Pilgerexpertin. Sie gibt Pilgertipps, veröffentlicht Pilgerporträts und schreibt Pilgerführer. Vor einem Jahr hat sie das Projekt "Pilger. Schön" in Baden übernommen. Wie sie beim Planen einer Pilgerstrecke vorgeht und was ihr wichtig ist, hat sie Uta Vorbrodt von Domradio.de erzählt. 
3 erhobene Finger: Gott

Gottes Wort – für alle sichtbar

Seit 1948 gibt es in der badischen Landeskirche die Stelle der/des „Beauftragten für Gehörlosen- und Schwerhörigenseelsorge”.  Seit 2022 wird sie von Pfarrer Bernhard Wielandt bekleidet – mit viel Engagement und Leidenschaft. Was sich genau dahinter verbirgt, erfahren Sie in unserem Journalbeitrag. 
 
Aufgeschlagener Ordner mit Gesetzestexten

„Ich arbeite bei der Kirche“ - in der Rechtsabteilung

Rechtliche Fragen spielen in allen Bereichen des Lebens eine Rolle. Auch in der Kirche. Während sich viele diese Arbeit als theoretisch, trocken und detailverliebt vorstellen, erlebt Janina Schilling das ganz anders: Hier wird die Zukunft der Kirche mitgestaltet. 
Stabkirche im Europa-Park Rust

Spirituelle Oase im Vergnügungspark - Kirche im Europa-Park

Kirche in einem Vergnügungspark, inmitten von Achterbahnen, Märchenfiguren, Shows, Attraktionen und Tausenden fröhlich lärmender Menschen? Für Andrea Ziegler und Thomas Schneeberger ist das kein Widerspruch, ganz im Gegenteil. Was sie als Seelsorgerin und Seelsorger im Europa-Park in Rust tun und wie ihr Arbeitstag aussieht, erfahren Sie in unserem Journalbeitrag.
Haltestelle an einsamer Straße

Alter Polizeibus auf neuen Wegen

Mit 240.000 Kilometern auf dem Tacho ist der grüne Bus der sächsischen Polizei schon weit herumgekommen. Nun steht er in Südbaden noch einmal am Beginn einer neuen Reise. In Jestetten im Kreis Waldshut bauen Jugendliche und Handwerker aus dem Bus ein fahrbares Jugendzentrum.
Menschen mir Regenbogenfahnen bei Parade zum Christopher Street Day

„Liebe tut der Seele gut“ – Für ein respektvolles Miteinander

Am Samstag, den 13. Juli 2024 wird in Mannheim der Christopher Street Day (CSD) gefeiert. Bei der Parade „Monnem Pride“ ist zum ersten Mal auch der Wagen einer ökumenischen Initiative dabei. Warum sich die Kirchen beteiligen, was erreicht werden soll und welche Angebote es über Mannheim hinaus bei Fragen zu queerem Leben gibt, erfahren Sie hier. 
Eine Person ist dankbar über eine gute Nachricht auf dem Smartphone, steht im Verkehr und blickt nach oben.

DA-ZWISCHEN - die digitale christliche Community

Wie kann ich als Christin oder Christ meinen Glauben in den Alltag mitnehmen? Eine Möglichkeit ist die digitale christliche Community DA-ZWISCHEN. Ein motiviertes Team schickt ihre Gemeindeglieder Woche für Woche auf analoge Gottsuche – per Nachricht auf das Smartphone. Denn Gott ist zwischen den vielen kleinen und großen Dingen, die im Leben passieren, und die gilt es Tag für Tag neu zu entdecken.
Orgelempore in Dertingen

Ein harmonisches Orgelgemälde – Die neue Orgel für Dertingen

Nach fünf Jahren Vorbereitung, Planung und Bauzeit ist es im Juni 2024 endlich so weit: Die neue Orgel in der kleinen Wehrkirche in Dertingen in der Nähe von Wertheim ist aufgebaut und bereit gespielt zu werden. Warum sie gebraucht wurde und worauf es beim Orgelbau ankommt, lesen Sie in unserer Story.
 
Im Studio von Lichtblicke

TV- Format Lichtblicke bietet Platz für einen tiefgründigen Austausch

Senfgelbe Sessel, dazwischen ein runder Teppich und ein kleiner Retrotisch mit drei schwarz-goldenen Beinen, darauf eine schwarz-gläserne Blumenvase mit einem bunten Blumenstrauß: Es bedarf gar nicht viel, um eine Wohlfühlatmosphäre für einen tiefgründigen Austausch zu schaffen. Redakteurin Katrin Kraus nimmt auf ihrem Sessel Platz, die Gesprächskarten für die Sendung in der Hand. Ihr gegenüber sitzt bereits der nächste Interviewpartner. 
Alter Mann auf einem Stuhl mit Ball in der Hand

„Man kann nicht alles planen“ – Seelsorge im Alter

Wie will ich meinen Ruhestand verbringen? Wie stelle ich mir mein Leben vor, wenn ich nicht mehr aktiv sein kann? Wie werde ich es empfinden, wenn ich mehr und mehr Unterstützung brauche? 
Urte Bejick kennt die Bedürfnisse alter Menschen. Viele Jahre hat sie diejenigen zusammengebracht und fortgebildet, die als Seelsorgerinnen und Seelsorger in Alten- und Pflegeheimen tätig sind. Seit kurzem ist sie selbst „in Rente plus Teilzeitarbeit“. Wie sie den Übergang erlebt und wie sich ihr Blick auf das Alter verändert hat, hat sie uns erzählt.
Fußball auf grünem Rasen

Kirche, Bühne, Stadion – Der Eventmacher und Landessynodale Martin Wacker

Seine Stimme kennen viele. Aus dem Radio, aus dem Stadion, von großen Veranstaltungen und aus dem Theater. Martin Wacker ist eine feste Größe in der Karlsruher Event-, Kultur- und Sportszene. Seit April ist er auch Mitglied der Landessynode der Evangelischen Landeskirche in Baden. Im Interview spricht er darüber, was Kirche für ihn ausmacht und was sie vom Sport auch noch lernen kann. 
Hände halten halbe Weltkugel, darauf Flüchtlingsfamilie (Grafik)

Christliches Menschenbild – Was ist das?

„Rechtsextremes Gedankengut ist mit dem christlichen Menschenbild und christlichen Werten nicht vereinbar.“ So wird oft argumentiert, wenn es um die Frage geht: Können Christinnen und Christen Parteien wählen, die rechtsextreme Positionen vertreten? Was das christliche Menschenbild ausmacht und woraus es abgeleitet wird, erklärt der badische Theologe und Oberkirchenrat Matthias Kreplin im Interview.
Jerusalem

„Wir weigern uns, Feinde zu sein“ - Aktuelles zur Situation von Christinnen und Christen in Palästina

In Ost-Jerusalem und dem Westjordanland (Westbank) leben ca. 50.000 palästinensische Christ*innen. Der Überfall der palästinensischen Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 und der Krieg in Gaza hat auch Auswirkungen auf ihr tägliches Leben. Erfahren Sie mehr im Interview mit Oberkirchenrat Wolfgang Schmidt, der das Land im April besucht hat.
Bläserinnen und Bläser beim Schlussgottesdienst

Mittenmang - Eindrücke vom Deutschen Evangelischen Posaunentag in Hamburg

Hamburg lockt. Mit Sehenswürdigkeiten, mit Kultur, mit Wasser. Und am ersten Maiwochenende mit dem Deutschen Evangelischen Posaunentag. 15.000 Bläserinnen und Bläser aus 1600 Posaunenchören aus ganz Deutschland lassen sich nach Hamburg locken und erleben ein glanzvolles Wochenende.
Menschen in einer Schlange

Schutz und Zuflucht für Verfolgte

Vor den Kommunal- und Europawahlen im Juni rücken die Themen Flucht und Migration stärker in den Fokus. Manche Menschen sehen Geflüchtete als Problem und Bedrohung für den eigenen Wohlstand und haben Angst vor Überfremdung. Unsere kleine Reihe zum Thema Flucht und Migration räumt auf mit Mythen und Vorurteilen. Im ersten Teil geht es um Fluchtwege und Fluchtursachen und die Frage, wer in Deutschland bleiben darf. Lesen Sie mehr dazu im Interview mit Jürgen Blechinger, Jurist und Leiter des Bereichs Flucht und Migration in der Evangelischen Landeskirche in Baden.
 
Kleine Beutel mit Salz, Aufschrift: Brot und Salz, Gott erhalt's

Brot, Salz und Briefe – Mitgliederorientierung in der Evangelischen Landeskirche in Baden

Die Mitgliederorientierung der Kirche geht neue Wege. Martina Steinbrecher hat darüber in der Reihe „Begegnungen“ (SWR 1) mit Pfarrerin Andrea Müller gesprochen. Die ist bei der Evangelischen Landeskirche in Baden für den Bereich Mitgliederorientierung zuständig ist.
Wörter mit Scrabble-Steinen

„Wir können was bewegen“ - Die Youth Academy Baden

Vielfalt, zahlreiche Chancen, aber auch viele Herausforderungen und eine Welt voller Konflikte – wie können sich junge Menschen da orientieren? Wie finden sie den richtigen Weg, um Verantwortung für die Zukunft zu übernehmen? Die Youth Academy Baden möchte junge Menschen dabei unterstützen. Pfarrerin Claudia Rauch berichtet über aktuelle Themen und bisherige Erfahrungen.    
Zwei Mädchen lesen im Bücher-Buch über das biblische Buch Philipper

Der Bibel auf der Spur – Die Bibelgalerie in Meersburg

Die Bibel prägt seit Jahrhunderten unsere Kultur, Gesellschaft und Alltag. Ohne die Bibel wäre unser Zusammenleben heute ein anderes. Auch ich habe einige Exemplare bei mir daheim im Bücherregal stehen. Doch: Was hat die Bibel eigentlich mit mir zu tun? Wieviel Bibel steckt in unserem täglichen Leben? Mit diesen Fragen bin ich neugierig zur Bibelgalerie nach Meersburg aufgebrochen.
Fenster im Alttarraum der Waldenserkirche in Palmbach mit leerem Grab

„Die erste Idee lieferte das Altarfenster“ – Ostern 2024 live aus Palmbach

Am Ostersonntag (31.03.2024) wird der ZDF-Fernsehgottesdienst live aus der Waldenserkirche in Palmbach gesendet. Ab Karfreitag-Abend wird mit allen Beteiligten intensiv geprobt. Die Vorbereitungen haben aber schon vor einem halben Jahr begonnen. Wie sich die Ideen entwickelt haben und warum Ostern für sie das schönste Fest im Kirchenjahr ist, erzählt Pfarrerin Anne Helene Kratzert im Interview.
Bühne auf dem LKW beim Jugendgottesdienst und Besucher:innen

"Ich arbeite bei der Kirche ..." - Als Bezirksjugendreferent im Kirchenbezirk Adelsheim-Boxberg

Er hat ehrenamtlich eine Jugendgruppe geleitet. Diskussionen über christliche Themen, Gottesdienste und kirchliche Großveranstaltungen liebte er schon damals. Dann hat er sein Hobby zum Beruf gemacht. Jetzt ist Gerald Vogt Bezirksjugendreferent im Kirchenbezirk Adelsheim-Boxberg. Von seinen Aufgaben und den Herausforderungen erzählt er im Interview.
Sonderbriefmarke

„Ich würde es mit auf eine einsame Insel nehmen“ – 500 Jahre Evangelisches Gesangbuch

Den einen ist es fremd, die anderen benutzen es regelmäßig: das Gesangbuch. Die Geschichte des evangelischen Gesangbuchs beginnt 1524: in Wittenberg erscheint ein Liederheft mit acht Liedern. Zum 500-jährigen Jubiläum erscheint sogar eine Sonderbriefmarke. Aber kann man mit so alten Liedern heute noch etwas anfangen?  
Hände, vor der Brust gefaltet

Warum beten wir?

Die einen tun es immer abends, die anderen vor dem Mittagessen, manche wenn sie Angst haben oder sich nach der Erfüllung eines Herzenswunsches sehnen: Viele Menschen beten, selbst wenn sie sonst eigentlich mit Religion gar nicht so viel am Hut haben. Warum ist das so? Was genau ist Beten eigentlich, und wie funktioniert es? Susanne Schneider-Riede von der Fachstelle Geistliches Leben gibt Antworten. 
Traktor

Ein offenes Ohr für die Landwirtschaft

Haben Sie die langen Traktorenkolonnen auch gesehen? In den letzten Wochen waren fast überall in Deutschland die Bäuerinnen und Bauern unterwegs. Sie haben als Zeichen des Protests gegen den Wegfall von Subventionen Autobahnzufahrten blockiert oder den Verkehr in Innenstädten lahmgelegt. Doch worum geht es den Landwirt*innen eigentlich? Peter Schock ist „Bauernpfarrer“ und kennt die Probleme. 
Dach mit Photovoltaik-Anlage

„Ich arbeite bei der Kirche…“ - Als Architekt im Evangelischen Oberkirchenrat

Bevor er zur Kirche kam, war er Bauunternehmer. Dass es für einen Architekten in der „Verwaltung“ abwechslungsreich und kreativ zugehen kann, konnte er sich nicht vorstellen. Das hat sich geändert. Hans Reichert erzählt von seinen Highlights und den aktuellen Aufgaben.
Hände halten

Gelebte Zuwendung – Aus dem Alltag einer Klinikseelsorgerin

Wenn Verena Mätzke Patientenbesuche in der Klinik in Heidelberg macht, trägt sie weder einen weißen Kittel, noch hält sie medizinische Geräte oder Medikamente bereit. Sie kommt mit einem Lächeln auf den Lippen und stellt sich erst einmal vor. Denn Verena Mätzke ist Klinikseelsorgerin. Was sie macht und wie Sie Patient*innen hilft, lesen sie in unserer Story.
traurige Frau, Mann hört zu

Eine Struktur, die das ermöglicht hat - Ein Beispiel der Aufarbeitung von Fällen sexualisierter Gewalt

Sexualisierte Gewalt in der evangelischen Kirche – dazu hat der unabhängige Forschungsverbund ForuM gerade eine Studie veröffentlicht. Ein wichtiger Schritt für die vollständige Aufklärung und Ahndung der Taten. Auch das „Dinglinger Haus“ hat einen dunklen Fleck in seiner Vergangenheit. Vor gut 50 Jahren hat der damalige Heimleiter zahlreiche Mädchen sexuell missbraucht. Heute leitet Holger Henning die Einrichtung in Lahr, inzwischen ein evangelisches Kinder- und Jugendhilfezentrum.  In vielen Gesprächen mit Betroffenen hat er diesen düsteren Teil der Geschichte des Hauses aufgearbeitet.  Lesen Sie mehr dazu im Interview.
Großes Einkaufszentrum mit Rolltreppen

„Die Welt gut durch die Zeit bringen“ - Die ökumenische Initiative „Wir kaufen anders“

Büromaterial, Putzmittel, Kaffee, Tee und Kekse - in Kirchengemeinden und kirchlichen Einrichtungen wird davon viel verbraucht. Je größer der Konsum, um so belastender ist das für Umwelt, Mensch und Tier. Und doch kann man beim Einkaufen dieser Artikel auch zur Bewahrung der Schöpfung beitragen. Wie das geht, erfahren Sie hier.   
Telefon mit Headset

Gemeinsam die Nacht überstehen

„Ich will nicht mehr leben.“ Thomas Würfel wird das nächtliche Telefongespräch mit der jungen Frau niemals vergessen. Würfel ist ehrenamtlicher Telefonseelsorger. Was er und seine Kolleg*innen tun und wie sie helfen, lesen Sie in unserer Story. 
Schriftzug Make the world a better place

„Der Gesellschaft etwas zurückgeben“ – Porträt der Kieber-Weiblen Stiftung

Nochmal an die Uni gehen, eine Fremdsprache oder ein Instrument lernen, Reisen machen oder den Garten neu anlegen – für den Ruhestand nehmen sich viele Menschen Projekte vor, für die zuvor nie genug (Frei-)Zeit blieb. Auch das Ehepaar Waltraud Kieber-Weiblen und Martin Weiblen aus Brühl hat nach der Berufsphase noch einmal etwas ganz Neues begonnen: Sie gründeten eine Stiftung. Und die wurde Anfang Oktober 2023 mit dem Evangelischen Stiftungspreis ausgezeichnet. 
Brennende Wunderkerze

„The same procedure as every year?"

Die einen feiern ausgelassen, genießen die große Party mit Riesen-Feuerwerk am besonderen Ort. Die anderen es mögen es besinnlich, lassen das zu Ende gehende Jahr für sich Revue passieren. Ob laut oder leise - Rituale und Bräuche gehören zum Jahreswechsel. Für Sie auch?
Drei goldene Kronen

Alle Jahre wieder – Impuls zum Weihnachtsfest

Ein Post-it Zettel an der Tür, ein Knoten im Taschentuch, ein Memo im digitalen Kalender. Es gibt viele Arten, sich an etwas zu erinnern, das nicht vergessen werden darf. Zum Glück gibt es deshalb alle Jahre wieder das Weihnachtsfest. Denn dieses ist mit seinem ganzen bunten Drumherum, vom Schenken bis zum Plätzchenessen, auch so etwas wie eine Erinnerungshilfe. 
Kerzenlicht im Dunkeln

Weihnachten hinter Gittern

Was machen Sie an Heiligabend? Einkaufen, Christbaum schmücken, Gottesdienst und dann feiern? Haben Sie sich schon mal gefragt, wie Gefängnisinsassen Weihnachten verbringen? Wolfram Sauer weiß es, denn für ihn beginnt der 24.12. seit 46 Jahren im Gefängnis. Genauer gesagt in der Justizvollzugsanstalt Mannheim. Was er dort macht, lesen Sie in unserer Story. 
Kinder bei der Eröffnung der KinderVesperkirche mit Adventskranz

Zeichen setzen gegen Armut - Die KinderVesperkirche in Mannheim

Kein Geld für ein Aufgabenheft oder einen Besuch im Schwimmbad. Manchmal nur eine warme Mahlzeit in der Woche. In Deutschland erlebt das fast jedes fünfte Kind unter 15 Jahren. Auch in Mannheim. Seit 2008 setzt die Evangelische Kirche in Mannheim mit der KinderVesperkirche dagegen ein öffentliches Zeichen. 
Mit Scrabble-Buchstaben ist das Wort Ehrenamt gelegt.

10 Tipps für deinen Start ins Ehrenamt

Gemeinsam kann man mit kleinen Schritten viel erreichen. Anderen etwas Gutes tun, ist erfüllend und sinnstiftend. So erleben es viele ehrenamtlich Engagierte in den Gemeinden unserer Landeskirche. Doch wie startet man eigentlich ins Ehrenamt bei der Kirche und welche Möglichkeiten gibt es? Zum “Tag des Ehrenamts” am 05. Dezember haben wir dir 10 Tipps für deinen Start ins Ehrenamt zusammengestellt. 
Adventliche Dekoration auf einer Tischplatte

Spenden sind wichtig – Kirchensteuer auch

„Ihre Spende für …“ - fast täglich liegt ein neuer Spendenbrief in der Post, gerade jetzt in der Vorweihnachtszeit. Auch für kirchliche und diakonische Projekte wird geworben. Aber braucht die Kirche überhaupt meine Spende? Reicht es denn nicht, dass ich Kirchensteuer zahle? Warum Kirchensteuer und Spenden wichtig sind, erklärt der landeskirchliche Fundraisingbeauftragte Torsten Sternberg im Interview.
Hand, Fingernägel rot lackiert

„Das hätte meinem Heinz gefallen!“ – Von der Lust auf liebevoll gestaltete Trauerfeiern

Gibt es „schöne“ Beerdigungen? Martina Steinbrecher spricht darüber mit Pfarrerin Anja Bremer, die ein Herz für Hinterbliebene und ein Händchen für die besondere Gestaltung von Beerdigungsgottesdiensten hat.
gelbe Tassen mit Schnur verbunden

Und trotzdem – Was in Krisenzeiten helfen kann

Zerbrechlich – kaum ein anderer Begriff beschreibt das Gefühl, das viele Menschen derzeit haben, besser. Doch was kann helfen, Ungewissheit und Brüche auszuhalten? Wie kann der Glaube dabei helfen? Martina Bocher, Sibylle Rolf und Birgit Weber erzählen von ihren Gedanken und persönlichen Strategien. 
junge Frau nachdenklich mit Becher

Zuhören und ermutigen – Wie die Schulseelsorgerin hilft

Wenn die Tage kürzer und dunkler werden, häufen sich die Anfragen bei Britta Riebesehl. Sie ist Schulseelsorgerin am Hans-Thoma-Gymnasium in Lörrach. Was sie macht und wie sie den Schüler*innen hilft, lesen Sie in unserer Story.
Kindergartenkinder spielen auf dem Boden

"Ich arbeite bei der Kirche..." - Als Erzieher in einer evangelischen Kita

Er findet, dass männliche Ansprechpartner in der Kita wichtig sind. Deshalb will er Erzieher werden. Schon nach kurzer Zeit ist Marlon Steinberg für Jungs die Nummer eins.
Balancieren auf Slackline

„Mutig, vernetzt und ermöglichend“ - So ist die Zukunft der Kirche

Bei allen Umbrüchen und Aufbrüchen in der Gegenwart, den Kriegen und der Klimakrise, wie wird da die Zukunft der evangelischen Kirche aussehen? Anna-Nicole Heinrich (Präses der EKD-Synode) beschreibt bei ihrem Besuch der Landessynode in Bad Herrenalb die Kirche der Zukunft mit dem Bild der Slackline. 
Jerusalem

Streit ums Heilige Land

Die schrecklichen Nachrichten vom massenweisen Morden der Terrororganisation Hamas haben uns erschüttert und zutiefst empört. Die Bilder vom Sterben der Menschen in Gaza und andernorts sind schrecklich. Wolfgang Schmidt war von 2012 bis 2019 Propst an der Erlöserkirche in Jerusalem. Lesen Sie hier seine Gedanken zu den Ereignissen in Israel und zum Nahostkonflikt.
Bild eines weiblichen Kopfes mit Programmiercode

Wie Künstliche Intelligenz unseren Alltag beeinflusst

Entsperren Sie ihr Smartphone durch Gesichtserkennung? Nutzen Sie zuhause einen Saugroboter? Lassen Sie Apples Siri oder Amazons Alexa Fragen beantworten? Haben Sie schon von ChatGPT Texte schreiben lassen? Das sind nur einige Beispiele, bei denen KI (Künstliche Intelligenz) zum Einsatz kommt. Doch was ist das eigentlich KI, wie beeinflusst sie unser Leben, wo sind die Grenzen und was hat das mit Kirche und Theologie zu tun? Ein Experte für solche Fragen ist Dr. Gernot Meier. Er ist Beauftragter für Ethik und Theologie der Digitalisierung in der Evangelischen Landeskirche in Baden. Wir haben ihn zum Thema befragt.
 
Bäffchen mit Schäferwagenkirche

Kirche mobil - Unterwegs mit der Schäferwagenkirche

Wo auch immer der Schäferwagen mit dem roten Dach und dem Glockentürmchen auftaucht, trifft er auf reges Interesse. Eine kleine rollende Kirche verbirgt sich darin, mit Kanzel, Kerzen, Kreuz und Bibel. Pfarrerin Ulrike Bruinings aus Hinterzarten fährt damit zu den weit verstreuten Orten ihrer Gemeinde und hält Gottesdienst. Die Menschen, die sich an einem Sonntag Ende August zum Gottesdienst auf dem Feldberg einfinden, sind begeistert: „Eine Kirche, die zu den Menschen kommt, so soll es sein.“ Was es mit der Schäferwagenkirche auf sich hat, lesen Sie in unserer Story.  
In den Händen einer Person liegt ein rotes Herz

Nachhaltig Gutes tun – gewusst wie

Wer Geld vererben oder stiften möchte, sollte sich beraten lassen. Luise Bröther und Dr. Torsten Sternberg erzählen im Interview von ihren Gesprächen mit Menschen, die mit ihrem Geld langfristig Gutes tun wollen.
Pfarrerin Anna-Maria Semper

„Ich arbeite bei der Kirche ….“ – Vom Berufseinstieg als Pfarrerin

Sie kommt aus Berlin. Ihre ersten Erfahrungen als Pfarrerin macht sie jetzt in einem kleinen Weindorf am Kaiserstuhl. Passt das zusammen? Ja! Das zeigt ein Besuch bei Anna-Maria Semper in Bahlingen. 
Solaranlage auf dem Kirchendach in Gengenbach

Neue Energie für die Gemeindearbeit

Klimaschutz kann auch inspirierend sein. Das zeigen erste Erfahrungen der Kirchengemeinden in Gengenbach und Reichartshausen.
Ein Laib Brot neben einem Salzfässchen

Brot und Salz, Gott erhalt’s – Willkommenspaket für Menschen, die umgezogen sind

Ein Brotbeutel, ein Gutschein für ein Brot, ein Päckchen Salz und eine Willkommenskarte – wenn Sie kürzlich umgezogen sind, könnte das bald in Ihrem Briefkasten liegen. Lesen Sie hier, was es damit auf sich hat und wofür Brot und Salz stehen.   
Inselpfarrerin Anna Bier schaut auf ihr Smartphone

Die Inselpfarrerin - Digitale Kirche aus Nordbaden

Auf Instagram ist Pfarrerin Anna Bier aus Ilvesheim als "Inselpfarrerin" unterwegs. Über ihren Social-Media-Kanal kommuniziert sie mit ihren Gemeindemitgliedern und gemeinsam mit Ehrenamtlichen produziert sie Online-Gottesdienste. „Was macht eine Pfarrerin den ganzen Tag?“ ist eine der zentralen Fragen, die sie jeden Tag aufs Neue versucht zu beantworten.
Orgel JVA Mannheim

Orgel hinter Gittern

Wenn die Orgel in der Kirche der Justizvollzugsanstalt Mannheim erklingt, fließen immer wieder auch Tränen. Schon seit 70 Jahren begleitet die sog. Walcker-Orgel die Gefängnisinsassen durch alle Höhen und Tiefen ihres Alltags. Seit 1977 spielt der Organist Wolfram Sauer das Instrument. Wie die Häftlinge reagieren und was er dabei erlebt hat, lesen Sie in unserer Story. 
Junges Paar unterhält sich mit dem Kantor

„Die Musik muss vor allem berührend sein“

Eine Hochzeit ohne Musik? Das ist für viele von uns undenkbar. Gerade bei der Trauung in der Kirche spielt sie eine große Rolle. Dass die Musik dem Paar gefällt und die Gäste berührt, ist für den Bezirkskantor Michael Braatz-Tempel dabei das Wichtigste. Irina und Fabian Ebner haben ihn vor ihrer eigenen Hochzeit gefragt, was möglich ist.
Glühbirne in einem Drahtgestell leuchtet in einen dunklen Raum

Coworking vernetzt Menschen

Nicht jede und jeder ist für das Homeoffice gemacht: Manche fühlen sich dort einsam. Eine innovative Arbeitsform gegen Einsamkeit im Homeoffice ist unter anderem das Coworking. Hierzu gibt es sogenannte Coworking-Spaces, offene Räume zur Zusammenarbeit. Auch die Evangelische Kirche in Karlsruhe eröffnete 2021 einen Coworking-Space. Diakon Daniel Paulus leitet das „Kairos13“. Im Interview erzählt er über das Arbeiten in Gemeinschaft.
Gemälde Jesus mit Maria Magdalena

Wer war Maria aus Magdala?

Sie gilt als eine der wichtigsten Frauen ihrer Zeit und im Leben Jesu: Maria aus Magdala, meist bekannt als Maria Magdalena. Wer war sie? Warum stellt die Evangelische Frauenarbeit sie 2023 in den Mittelpunkt? Eignet sie sich heute als Vorbild?
Blick in den Himmel bei Nacht

„Die Nacht ist still und lässt mich in Ruhe“ – Erfahrungen beim Wandern durch die Nacht

20 Kilometer wandern, durch die Nacht, ohne Licht. Was kommt da auf einen zu? Schafft man das überhaupt ohne Erfahrung? In Freiburg sind 30 Personen durch die kürzeste Nacht des Jahres gewandert. Daniel Meier war dabei und erzählt von ganz besonderen Stimmungen. 
Traktor auf dem Feld

Ein Traktor für die Ukraine

Eine über neun Tonnen schwere Spende des Gustav-Adolf-Werks rollt am Morgen des 16. Mai über die ungarische Grenze in Transkarpatien in Richtung des südwestukrainischen Dorfs Mezováry (Wary). Von den Frauen im Dorf wird sie sehnlichst erwartet, denn die Mais-Aussaat steht an – und seit dem russischen Angriffskrieg fehlt es hier an Männern, die fast alle von der ukrainischen Armee eingezogen wurden. Dank des Traktors John Deere 8310 wird in Mezováry in diesem Jahr genug gesät und geerntet werden können, um alle Menschen im Dorf und in der Region sattzumachen.
Sonnenuntergang am Bodensee

Campingkirche — „Kirche nah bei den Menschen“

Gottesdienste lassen sich nicht nur in Gebäuden aus Steinen und Ziegeln feiern, sondern beispielsweise auch in einem großen Zirkuszelt mitten auf einem Campingplatz. Seit vielen Jahren entstehen in den Sommerferien auf fünf badischen Campingplätzen kleine Gemeinden auf Zeit. „Kirche nah bei den Menschen“, umschreibt Diakon Göran Schmidt dieses besondere kirchliche Angebot. Gemeinsam mit vielen ehrenamtlich Engagierten plant und organisiert er die Campingkirchen in Allensbach, Klausenhorn, Rastatt, Schellbronn und St. Leon-Rot. 
Blick in die Ferne über den Schwarzwald

Ein Sabbat in Raum und Zeit – Was Kirche im Nationalpark Schwarzwald tut

Wandern und dabei auf die Natur achten, das kenne ich. Was eine spirituelle Wanderung ist und warum es überhaupt kirchliche Angebote im Nationalpark Schwarzwald gibt, will ich bei einer Wanderung im Rahmen der Sommertour von Landesbischöfin Heike Springhart erfahren.
Ein zartes Pflänzchen wächst aus einem Haufen aus Erde und Münzen

Warum bekommt die Kirche Staatsleistungen?

Sogenannte Staatsleistungen an die Kirchen und deren mögliche Ablösungen werden seit langem in Politik und Gesellschaft diskutiert. Warum es sie gibt und was die Reformation und Napoleon damit zu tun haben, erläutern wir Ihnen hier.
Platzkonzert beim Landesposaunentag in Bruchsal

Klangbad im Blütenmeer – Am 1./2. Juli 2023 ist Badischer Landesposaunentag in Mannheim

Ein einmaliger Veranstaltungsort und Rekordanmeldezahlen - die Vorfreude auf den 30. Badischen Landesposaunentag scheint riesig zu sein. Über 2.300 Bläserinnen und Bläser haben sich angemeldet. Sie werden das Gelände der BUGA23 in Mannheim zum Klingen bringen wie keine andere Veranstaltung. Mehr über das große Aufeinandertreffen von Pflanzen, Menschen und Klängen erfahren Sie im Interview mit Heiko Petersen und Christian Kühlewein-Roloff. 
taufurkunde Heike Springhart

Die Wege Gottes - Landesbischöfin Heike Springhart über ihren Taufspruch

Rund um den Johannistag am 24. Juni werden deutschlandweit in zahlreichen evangelischen Kirchengemeinden Tauffeste oder Tauferinnerungsgottesdienste gefeiert. Jeder Täufling, ob Säugling oder schon erwachsen, bekommt einen Taufspruch mit auf seinen Lebensweg. Bei Landesbischöfin Heike Springhart war das auch so. Als sie im Alter von sieben Wochen getauft wurde, hat der Pfarrer den Taufspruch für sie ausgesucht. Wie sie ihn vor einiger Zeit für sich entdeckt hat, und was er für sie bedeutet, sehen Sie im Video. 
Geflüchtete Kinder mit Spielsachen

„Es ist so schwer, gut anzukommen“ – Von der Arbeit mit Geflüchteten in Heidelberg

Am 20. Juni ist internationaler Weltflüchtlingstag. Die Vereinten Nationen haben ihn ins Leben gerufen. Mit Aktionen und Veranstaltungen soll auf die Situation von Millionen von Menschen aufmerksam gemacht werden, die vor Krieg, Verfolgung und Gewalt fliehen müssen. Auf was muss man 2023 besonders aufmerksam machen? Sigrid Zweygart-Peréz, Seelsorgerin im Ankunftszentrum im Patrick-Henry-Village in Heidelberg, muss nicht lange überlegen. 
 
gianna baier hält smartphone

Kirche mal anders - Diakonin und Diakon auf Social Media Kanal aktiv

Regelmäßige Gottesdienstbesuche gehören für die überwiegende Mehrheit der unter 40-jährigen nicht zum Alltag - und das nicht erst seit Pandemie und Lockdown. Dennoch sind auch jüngere Menschen auf der Suche nach Sinn und Spiritualität in ihrem Leben. Die sozialen Medien sind auch dafür ein beliebter Anlaufpunkt. Warum also nicht dahingehen, wo die Menschen sind, sagten sich Diakonin Gianna Baier und Diakon Oliver Münch und starteten ihren Tiktok-Kanal „Kirche mal anders“.
Kaffeeservice blau-weiß im Secondhand-Laden

Sammeln und sortieren – Hinter den Kulissen eines Diakonie-Ladens

Ab und zu packt mich das Ausmistfieber und ich beginne Dinge auszusortieren. Dinge, für die ich selbst keine Verwendung mehr habe, die aber zu schade sind, um sie wegzuwerfen. Eine neue Zwischenheimat meiner aussortierten Sachen sind die zwei Second-Hand-Läden der Diakonie in Karlsruhe. Die schiere Größe der zentralen Annahmestelle beeindruckte mich bei jedem meiner Besuche und machte mich neugierig: Was passiert, nach dem ich meine Dinge abgegeben habe?
Freiwillige bei der Vollversammlung des ÖRK 2022

Die ganze bewohnte Erde – Pfingsten und Ökumene

Wissen Sie, warum wir Pfingsten feiern? Pfingsten gilt als der Geburtstag der Kirche.  Der Überlieferung in der Apostelgeschichte zufolge wurden die Jünger am 50. Tag nach dem Tod Jesu vom Heiligen Geist erfüllt. Danach konnten sie fremde Sprachen verstehen und sprechen. Was das Pfingstwunder mit der Ökumene zu tun hat, erfahren Sie im Interview mit Anne Heitmann, Leiterin der Abteilung „Ökumene und Kirche weltweit“ in der ekiba.
vier junge Menschen von hinten, halten sich an den Schultern

Gott, Glauben und Gemeinschaft – Konfi-Arbeit im Wandel

Über den Glauben spricht man nicht. Schon gar nicht als Teenager. Oder doch? Auf der Suche nach dem, was dem Leben Sinn gibt und auch in schweren Momenten trägt, bietet die Konfi-Arbeit viele Möglichkeiten. 
junges Paar macht Musik

"Und es ward besser mit ihm"

Von der heilenden Kraft der Musik
Brautpaar sitzt vor dem Pfarrer während der Trauzeremonie

"Dadurch sind wir erst zu einer Familie geworden" - wenn eine Patchworkfamilie kirchlich heiratet

Kann man kirchlich heiraten, wenn man vorher schon einmal verheiratet war? Wie werden Familienmitglieder und der Freundeskreis reagieren? Sandra und Christoph sind unsicher. Doch ihre kirchliche Hochzeit sorgt für Begeisterung bei allen, die dabei waren.
Drei Menschen am Schreibtsich

Kämpfen gegen Karoshi

Was der 1. Mai mit Gott zu tun hat
Menschen bei einer Demonstration

Für ein gutes Miteinander in kirchlichen Betrieben

Der 1. Mai ist traditionell der Tag der Arbeiterbewegung. Vielerorts rufen Gewerkschaften und gewerkschaftsnahe Parteien und Organisationen zu Kundgebungen für Arbeitnehmerrechte auf. Für die Rechte von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern in Kirche und Diakonie setzt sich Susanne Eichler ein. Erfahren Sie, was ihre Arbeit ausmacht und was sie sich für kirchliche Betriebe wünscht.
junge Frau an Baum gelehnt

Was ist für Sie wirklich wichtig?

Gerade wenn viel auf einen einstürmt, tut es gut, darüber nachzudenken.
zwei Menschen sitzen sich im Gespräch gegenüber

Im Gespräch löst sich vieles – Hilfe bei seelischen Problemen

Wer zu Christoph Lang in die Beratungsstelle „brücke“ nach Karlsruhe kommt, hat Sorgen. Sorgen und Probleme, die nicht warten können. Der evangelische Pfarrer und seine Kolleginnen und Kollegen sind da, um den Menschen zuzuhören. Viele junge Leute der sogenannten Generation Z gehören dazu. Ihnen ist auch die diesjährige ökumenische Woche für das Leben (22.-29. April) unter dem Motto „Generation Z(ukunft). Sinnsuche zwischen Angst und Perspektive“ gewidmet. 
Staubsauger mit durchsichtigem Behälter

Aufräumen

Das Leben auf Vordermann bringen
Kirchengeländer auf der BUGA23 mit Bachlauf

"Wir verschenken Zuversicht" - Kirche auf der Bundesgartenschau in Mannheim

Was sie gedacht, geplant und gestaltet haben, muss sich nun bewähren. Koordinatorin Valentina Ingmanns, Gemeindereferentin Barbara Kraus und Pfarrerin Nina Roller leiten das Projekt „Kirche auf der BUGA23“. Worauf sich Besucherinnen und Besucher bis zum 8. Oktober 2023 freuen können, erzählen sie im Interview.
kleiner Junge mit ärgerlichem Gesichtsausdruck

Arg ärgerlich

Über kleine und große Ärgernisse
Blick auf die Stadt Gengenbach

Flüchtlingshilfe in Gengenbach — Ohne Kirche geht es nicht

In der beschaulichen Kleinstadt Gengenbach leben nicht nur syrische Geflüchtete, sondern auch Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine oder aus dem Iran. Die Evangelische Kirchengemeinde Gengenbach bietet viele Begegnungsmöglichkeiten für Geflüchtete. Im Verbund mit weiteren Akteuren innerhalb der Stadt hilft die Kirchengemeinde den Geflüchteten und unterstützt sie beim Ankommen in Deutschland.
3 Steine, Motive Kreuz, leeres Grab, Fisch

Dem Auferstandenen begegnen

Die kleinen Auferstehungen im Leben entdecken
Magnolienbaum vor dem Oberkirchenrat in Karlsruhe

Mit dem Tod ist nicht alles zu Ende — Ostern feiern

Ostern ist das wichtigste Fest der Christenheit. Gefeiert wird die Auferstehung von Jesus Christus. Es ist ein Fest des Lebens. Hoffnungsvoll wie der Frühling.
griechische Buchstaben alpha und omega

Schließlich

Von Endgültigem und Anfängen
Man sieht Jugendliche in einem Klassenzimmer im Religionsunterricht

Religionsunterricht — ”praktisch und lebensnah”

Können Sie sich noch an den eigenen Religionsunterricht erinnern? Wahrscheinlich werden gemischte Gefühle dabei sein: Begeisternde Lehrkräfte, aber auch Phasen des persönlichen Hinterfragens. Viele Eltern werden sich ebenfalls zurückerinnern — wenn sie vor der Frage stehen, ob sie das eigene Kind zum Religionsunterricht anmelden sollen oder nicht. Für die Schüler:innen Robin, Tobias (beide 11. Klasse) und Laura (12. Klasse) sowie Corinna Schön, Mutter von vier Kindern und Religionslehrerin, war die damalige Entscheidung rückblickend die Richtige.
figur, humanoid, roboter

Ich bin ein Mensch

Wenn ich ein Bahn-Ticket buche, muss ich bestätigen: „Ich bin ein Mensch!“ In anderen Situationen kann das auch hilfreich sein.
Prälat und Prälatin im Talar beim Zukunftstag

Das geheimnisumwobenste Amt der Landeskirche

Wissen Sie, was eine Prälatin oder ein Prälat tut? Dagmar Zobel hat dieses kirchliche Amt schon 11 Jahre inne, Traugott Schächtele sogar ein Jahr länger. Erklären, was sie tun, das mussten sie immer wieder. Im Interview erzählen sie von lustigen Begebenheiten und ernsten Herausforderungen.  
Straßenkarte gefaltet

Den Überblick bewahren

Wie gehen Sie durch’s Leben? Sind Sie eher Typ „Straßenkarte“ oder Typ „Navi“?
bunte Wolle mit Stricknadeln

Good News

Gute Nachrichten sind gar nicht so selten
Hand einer älterern Person mit zwei 2-Euro-Münzen

Altersarmut — wenn das Geld nicht mehr zum Leben reicht

Armut spielt verstecken mit uns. Sie ist da, aber man kann sie leicht übersehen. Vielleicht auch, weil Armut in Deutschland ein anderes Gesicht hat als die Armut in den Ländern des globalen Südens. In Deutschland muss niemand um sein Überleben fürchten. Aber: Einige unserer Mitmenschen haben im Vergleich zum allgemeinen Lebensstandard weniger. Weniger Besitz, weniger Verdienst - und das nagt am Selbstwertgefühl. Im Alter verschärft sich die Situation, wenn die Rente zu klein ist, die Preise steigen, der Körper die Mitarbeit im Alltag verweigert. Altersarmut droht.
Kranich fliegt ins Licht

Die Hoffnung fliegen lassen

Von der Ambivalenz zwischen dem Schrecken und dem Schönen
Vier Menschen blicken auf Landschaft in Taiwan

Ein Gebet zieht um die Welt

Es ist wieder soweit: Weltgebetstag. Seit 1927 wird am ersten Freitag im März dafür gebetet, dass Frauen und Mädchen überall auf der Welt in Frieden, Gerechtigkeit und Würde leben können. 2023 haben Frauen aus Taiwan die Gebete und Texte verfasst. Auch in vielen badischen Gemeinden hat der Gottesdienst zum Weltgebetstag eine lange Tradition. Und es gibt neue Formen. Zum Beispiel in der Mannheimer Neckarstadt.
lachende Frau an Seilrutsche

Statt zagen: wagen

Wie sollen wir nicht verzagen angesichts der harten Realitäten?
Von zaghafter Hoffnung
Frau mit Decke in der Kirche

Bleiben Kirchen in Baden kalt?

Energie sparen und Kosten senken - schon im Herbst 2022 haben Landeskirchen und Bistümer in Deutschland dazu aufgerufen, Kirchen im Winter so wenig wie möglich zu heizen. Das führte vor Weihnachten zu Schlagzeilen wie „Kirchen bleiben im Winter kalt“ oder „Gläubige müssen sich warm anziehen“. Auf was müssen sich Gottesdienst- und Konzertbesucher:innen künftig einstellen? Was wird in der Evangelischen Landeskirche in Baden überlegt und geplant?
Tafel mit Schriftzug: Make this world better

Vom Fake-Pfarrer lernen

Ein falscher Pfarrer zeigt echte Nächstenliebe
Gaugama- Wassergeist- schwäbisch-alemannische Fasnacht

Humor in der Kirche?

Sie kennen das wahrscheinlich auch: Wenn es um die Fastnacht, den Karneval oder Fasching geht, scheiden sich die Geister. Da gibt es die überzeugten Närrinnen und Narren, die bis zum Aschermittwoch aus dem Schunkeln und Feiern gar nicht mehr herauskommen und die „Fastnachtsmuffel“, die dem närrischen Treiben kopfschüttelnd zusehen. Viele evangelische Christinnen und Christen halten nichts von den ausgelassenen Feiern, wie sie zum Beispiel im katholisch geprägten Rheinland üblich sind. Das mag daran liegen, dass der Reformator Martin Luther den Fasching seinerzeit sogar verboten hatte. Aber wie sieht es denn überhaupt aus, mit dem Humor in der evangelischen Kirche? 
zerstörte Häuser

Grenzenlos

Die Erdbebenkatastrophe ist grenzenlos. Die Hilfsbereitschaft sollte es auch sein.
Kind auf dem Schoß ihres Großvaters auf einer Terrasse mit ihrer Mutter sowie ihren Tanten

Woher stamme ich?

Manche Frage beschäftigt einen immer mal wieder: Wo sind meine Wurzeln? Wer sind meine Vorfahren? Auf der Suche nach Antworten kann das Landeskirchliche Archiv Karlsruhe weiterhelfen. Mit seinen Kirchen- und Familienbüchern ist es eine Fundgrube für die Familienforschung.
Junge blickt aufmerksam in die Kamera

Aufgemerkt!

Von der Aufmerksamkeit
Smartphone mit Mikrofon

Film ab!

„Sie sind offen für neue Medien und digitale Kommunikationswege“. Das steht inzwischen in vielen Stellenausschreibungen für Diakoninnen und Diakone. Studierende des Bachelor-Studiengangs Religionspädagogik / Gemeindediakonie an der Evangelischen Hochschule Freiburg sammeln im Wintersemester Erfahrungen mit digitaler Verkündigung. 
große Menge bunter Lego-Figuren

In der Minderheit

Von den Schwächen der Kirche und der Stärke des Evangeliums
Junge sitzt auf Fensterbank und malt blauen Davidstern an Fenster

Wer mehr weiß, hat weniger Vorurteile

Kennen Sie eine Jüdin oder einen Juden? Was wissen Sie über ihren Alltag? Das Projekt „Meet a Jew“ des Zentralrates der Juden in Deutschland ermöglicht persönliche Begegnungen und Einblicke in die Vielfalt des jüdischen Lebens in Deutschland. Wer Jüdinnen und Juden schon einmal persönlich getroffen hat, ist weniger anfällig für antisemitische Vorurteile. Davon sind die Verantwortlichen von „Meet a Jew“ überzeugt. Als der Gengenbacher Pfarrer Moritz Martiny zufällig einen Zeitungsartikel über „Meet a jew“ liest, ist ihm klar: „Das ist etwas für uns.“ 
Regenbogen über Feld bewölkter Himmel

Alles gut

Von der Allerweltsformel zum Gebet
bunte Buchstaben

Wir können die Welt beim Sprechen gerechter machen

Kürzlich wurde es wieder gekürt: das Unwort des Jahres. Unwörter entstehen im Gebrauch, sei es gedankenlos, sei es bewusst irreführend und diskriminierend. Aber nicht nur die Unwort-des-Jahres-Jury bemüht sich um einen sensibleren Sprachgebrauch. Auch in der Evangelischen Landeskirche in Baden soll eine Sprache gepflegt werden, die sich Menschen zuwendet und niemanden ausgrenzt. Die Germanistin Birgit Weber spricht darüber mit Claudia Baumann, der Beauftragten für Gleichstellung und Diversity. Und sie gibt Tipps, wie es gelingen kann, gerecht zu sprechen.
Hand mit Stift und Notizbuch

Eine ganz besondere Frau

Von Geschichten und denen, die sie erzählen.
Menschenschlange vor der Vesperkirche

"Man gibt etwas und man bekommt etwas"

Britta Hansen steht in blauer Arbeitsweste auf der Treppe der Johanniskirche in der Karlsruher Südstadt. Sie blickt auf die Menschenschlange vor dem Eingang zum Innenhof. Lächelnd begrüßt sie die ankommenden Gäste, die zuerst einmal mit Kaffee oder Tee versorgt werden. So lässt sich an diesem kalten Januartag die Wartezeit bis zur Eröffnung der „Essens-Straße“ besser überbrücken. Hansen ist ehrenamtliche Projektleiterin der Karlsruher Vesperkirche und von Anfang mit dabei. Sie berichtet von ihren Erfahrungen.
Krippe mit den heiligen 3 Königen

Wer da alles zusammenkommt!

Über Caspar, Melchior, Balthasar und alle anderen
Hände setzen eine Pflanze in die Erde

Mit Hoffnung ins neue Jahr

Die Umfragen zum Jahreswechsel zeigen: die Menschen gehen dem neuen Jahr weit weniger zuversichtlich und optimistisch entgegen. Die Corona-Krise, der Ukraine-Krieg und seine wirtschaftlichen Folgen sorgen für Angst vor der Zukunft. Immer mehr Menschen werden von massiven Existenzängsten geplagt. Was gibt der Bischöfin der Evangelischen Landeskirche in Baden, Heike Springhart, Halt und Hoffnung für das Neue Jahr?
Mädchen blickt mich durch eine Lupe an

Du bist ein Gott, der mich sieht

Gedanken zur Jahreslosung 2023 
Ziehung der Hernhuter Tageslosungen

„Mit den Losungen beginne ich meinen Tag“

Zum Jahreswechsel liegen sie wieder in den Buchhandlungen aus: die Losungen der Herrnhuter Brüdergemeine. Viele Menschen lesen sie täglich. Auch bei mir vergeht kein Tag ohne Losungen. 
Szene Geburt Jesu im Stall mit lebendigen Darstellern

Ins Staunen kommen

Über die O-Töne in der Weihnachtsgeschichte
aufgeschlagenes Buch zwei Seiten zum Herz gefaltet

Lesen trotzt Kälte und Krisen

Anregungen aus dem biblischen Buch Zefanja
Schriftzug Wärmewinter

#wärmewinter - Ein Beispiel aus Pforzheim

Es ist Donnerstagabend, halb sechs. „Willst du noch Brot zur Suppe?“ Teller, Gläser, Tassen und Besteck werden auf dem großen runden Esstisch hin- und hergeschoben, Stühlerücken, „Kommt ihr bitte auch zum Essen?“
Gemeinsames Abendessen in einer warmen Umgebung. Die fünf Kinder und drei Erwachsenen sitzen nicht zu Hause am Esstisch, sondern im DiakoniePunkt Dillweißenstein. Hier gibt es seit kurzem alle zwei Wochen den „Suppenabend mit Spiel und Begegnung“ – einer von vielen Orten im #wärmewinter von Evangelischer Kirche und Diakonie. 
brennende Kerze mit Friedenssymbol

Menschenrecht Gottes

Von Menschenrechten und Gottes Recht auf Menschen
Fahne "Nein zu Gewalt gegen Frauen" vor dem Oberkirchenrat in Karlsruhe

Zuhören und sensibel sein

Die Zahl erschreckt mich. Jede dritte Frau ist in Deutschland mindestens einmal in ihrem Leben von physischer und/oder sexualisierter Gewalt betroffen. Also mehr als zwölf Millionen Frauen. Was kann ich tun, wenn sich mir jemand anvertraut oder ich selbst Opfer werde? Anregungen finde ich bei Instagram. 
Krippe mit Kind in der Krippe

Ein Abenteuer

Vom Abenteuer im Advent
Plakatmotiv der 64. Spendenaktion Brot für die Welt

Eine Welt. Ein Klima. Eine Zukunft.

Lange Zeit ist für Nazli Begum jeder Tag ein Kampf ums Überleben. Sie lebt mit ihrer Familie in der Küstenregion von Bangladesch. Immer häufiger werden ihre Felder von salzigem Meerwasser überflutet und zerstört. Doch sie hat gelernt, ihre Lebensweise an die veränderten Klimabedingungen anzupassen.
Mann schaut auf Armbanduhr

Im Wartezimmer Gottes

Wenn Warten nicht nur an den Nerven zerrt, sondern die Augen öffnet
LKWs auf Parkplatz

"Ich hätte nie gedacht, dass so etwas in Deutschland passiert"

Diskutieren Sie auch über die Fußball-Weltmeisterschaft in Katar? Mit Kolleg:innen und zuhause? In den Medien geht es in diesen Tagen oft erst in zweiter Linie um den Fußball. Wir hören von den Machenschaften in der Fifa rund um die Vergabe des Turniers und beim Turnier selbst. Es wird über die Ausbeutung der ausländischen Arbeitskräfte berichtet, die beim Bau der Stadien eingesetzt waren. Dass auch in Deutschland Menschen ausgebeutet werden, ist für viele von uns undenkbar.
Grabsteine im Gegenlicht

Unbedacht verstorben

Von einer Bestattung in Würde
rote rose und Bäume

Trauer und Trost

Es ist ein grauer Novembernachmittag. Neblig und nasskalt, einer der ersten wirklich kalten Tage in diesem Herbst. Auf dem Weg in die Stadt mache ich an einer Coronatest-Station Halt. Denn ohne tagesaktuellen Negativtest darf ich nicht in die Klinik. Ich will meinen Onkel Karlheinz besuchen, der dort schon seit sieben Wochen schwerkrank liegt. Ich weiß, dass es der letzte Besuch sein wird. Es ist nicht das erste Mal, dass ich das erlebe und vielleicht ist es Ihnen auch schon so ergangen. 
trennung impossible zu im possible

Ich mache da nicht mehr mit!

Veränderungen beginnen bei mir
Ausschnitt Roulette

Frieden lernen

Die Roulettekugel rollt. Auf der roten Sieben bleibt sie liegen. „Du Motherfucker“ schallt es durch den Raum. Alle sind gespannt, wie sich der Beschimpfte spontan verhalten wird. Denn darauf kommt es an beim „Beleidigungs-Roulette“: den Mechanismus von Beleidigungen zu durchschauen und dann anders reagieren zu können als nach dem Motto „Wie du mir, so ich dir.“
Judenstern an Fassade

Jetzt ist die Zeit

Gedanken zu den Tagen zwischen 9. und 11. November 2022
Die Tage zwischen dem 9. und 11. November sind Tage, an denen die Fäden der Vergangenheit sortiert und mit dem drängenden „Hier und Jetzt“ verknüpft werden wollen. 
Buchstaben Fließen Scrabble-Spiel

Worte finden

Über Wortfindungsstörungen und Gottes Wort zur rechten Zeit
Statue Martin Luther mit Bibel

Dem Volk aufs Maul geschaut

73 Tage waren nötig, um eine sprachliche Revolution in Gang zu bringen. Vor 500 Jahren übersetzte Martin Luther in dieser kurzen Zeit das Neue Testament ins Deutsche. Er ermöglichte damit vielen Menschen die Bibel zu lesen und zu verstehen, und schuf die Grundlage für eine einheitliche deutsche Sprache.
Martin Luther als Playmobilfigur

Gnade

Was bedeutet Gnade? Eine Annäherung Buchstabe für Buchstabe
Zwei Hände halten eine wärmende Kürbissuppe

Mehr als eine warme Mahlzeit

Peter Meyer (Name geändert) kommt lächelnd in die „Boje“ in Radolfzell. Seine zittrigen Hände winken wild vor Aufregung: „Ich freue mich hier zu sein – das tut mir so gut.“ Im Tagestreff „Die Boje“ für Menschen mit psychischer Erkrankung kann er sich von seinen Sorgen ablenken.
Klinikclown in der Uniklinik Mainz

Humor hilft heilen

Er ist Deutschlands wohl bekanntester Fernsehmediziner: Dr. Eckart von Hirschhausen. In der TV-Sendung  „Hirschhausens Quiz des Menschen“ erklärt er Millionen von Zuschauern, wie der menschliche Organismus funktioniert. Früh hat er erkannt, dass auch Humor wichtig für die Gesundheit und das Gesund-Werden ist. 2008 hat der Mediziner und Kabarettist  die Stiftung „Humor Hilft Heilen“ gegründet. Im Interview mit der ekiba erläutert er, was es damit auf sich hat und was ihm besonders am Herzen liegt.
 
Skulptur Szene Barmherziger Samariter

Das Geheimnis der Nächstenliebe

Gedanken über Nähe, Naheliegendes und Nächstenliebe
junge Hände halten alte Hand

Die Menschen nicht allein lassen

Sterbehilfe ist ein umstrittenes Thema. Was soll erlaubt sein, was nicht? Das Bundesverfassungsgericht hat im Februar 2022 entschieden, dass Menschen grundsätzlich ein legaler Weg zum assistierten Suizid offenstehen muss. Deshalb ist eine neue rechtliche Regelung notwendig. Die Abgeordneten des deutschen Bundestages haben bereits intensiv über mehrere Gesetzesentwürfe beraten. Die Entscheidung im Bundestag wird in diesem Sommer erwartet. Zur politischen Debatte äußern sich die badische Landesbischöfin Heike Springhart und Urs Keller, Vorstandsvorsitzender des Diakonischen Werkes Baden e.V., in einem Interview.
Tisch mit Geschirr und Gläsern

Offen geht

Wäre unsere Welt besser, wenn wir öfter miteinander essen würden?
Stacheldraht

Wenn Härte und Hoffnung aufeinanderprallen

Wissen Sie, wie es im Gefängnis zugeht? Was fehlt Inhaftierten am meisten und wer ist für sie da? Igor Lindner ist seit 18 Jahren evangelischer Seelsorger im Gefängnis. Zuhören und Trost spenden sieht er als Kern seiner Aufgabe.
reife Äpfel und Nüsse auf Boden im Garten

Erntedank? Fällt 2022 nicht aus!

Eine Einladung, in den nächsten Tagen bewusst darauf zu achten, was andere für mich geerntet haben 
Junge geht durch Getreidefeld

Dankbar

Wenn die Kirchen mit prächtigen Kürbissen, Broten, Obst und Gemüse geschmückt werden, dann wird Erntedank gefeiert. Auch wenn wir kaum selbst ernten und Lebensmittel in der Regel das ganze Jahr über verfügbar sind, ist es eines der beliebtesten Feste im Kirchenjahr.
Briefmarke Motiv Queen Elisabeth II.

Eine bemerkenswerte Frau

Von der Queen und anderen Frauen, die unser Leben prägen
Blauer Hintergrund mit Logo der Interkulturellen Woche

Angekommen und angenommen

Bis geflüchtete Menschen in Deutschland richtig ankommen, dauert es. Um den "Kulturschock" abzufedern, braucht es Begegnungen mit Menschen, die hier leben. Die Kapellengemeinde in Heidelberg ist so ein Ort der Begegnungen. Pedram Badakhshan ist 2011 als Geflüchteter aus dem Iran nach Deutschland gekommen und fand dort die „willkommene und begrüßende Atmosphäre“ einer badischen Kirchengemeinde.
Mann sitzt auf Parkbank mit Handy in der Hand

Verbindung zum Himmel

Jeder Mensch hat seine besonderen Orte. Besondere Knotenpunkte der Kommunikation. Auch mit Gott. 
Ein Paar Schuhe stehen in einer Pfütze, in der sich eine Person spiegelt.

Plötzlich und unerwartet

Vor Kurzem ist in meinem Bekanntenkreis eine junge Mutter schwer an Krebs erkrankt. Dass jemand plötzlich unerwartet aus dem Alltag gerissen werden kann, erlebe ich nicht zum ersten Mal. Und doch berührt es mich diesmal anders. Ich beginne mich zu fragen: Was bleibt, wenn ich einmal nicht mehr da bin? Was kann ich schon vorher entscheiden und regeln?
Zwei Männer auf einfachem Floß

Mut und Vertrauen

Um Grenzen zu überwinden, braucht es Mut und Vertrauen
Virtueller Regenbogen schwebt über den Gästen der Vollversammlung

Fang dir einen Regenbogen

Ich laufe in Karlsruhe über das Gelände der Vollversammlung des Ökumenischen Rates der Kirchen (ÖRK) und bin berührt von Gebet, Gesang und lächelnden Gesichtern. Dieser Glaubensort strahlt Hoffnung aus. Es ist eine Atmosphäre wie ich es oft an Heiligabend nach dem Weihnachtsgottesdienst erlebt habe. Man kennt sich nicht, aber man grüßt sich und verteilt Geschenke durch freundliche Gesten.
Hand mit kleiner grüner Pflanze

Ein anderes Wachstum

Statt schneller-höher-weiter lieber in die Tiefe wachsen
Portrait von Christian Besau

Potential zur Versöhnung

„Alles, was die Menschen in diesen politisch schwierigen Zeiten zusammenführt, muss man machen. Im Ökumenischen Rat der Kirchen (ÖRK) stecken enorme Ressourcen, Leute an einen Tisch zu bringen, die sonst nicht miteinander reden würden.” Deshalb und „aus Liebe zu den Menschen“ übernahm Christian Besau gerne das Amt des Delegierten für die Evangelischen Kirche Deutschland (EKD) bei der Vollversammlung des Ökumenischen Rats der Kirchen (ÖRK) in Karlsruhe. Er geht „mit seinem eigenen protestantischen Gewissen“ an den Start.
Kind im Strampelanzug krabbelt auf dem Boden

Gebt den Kindern das Kommando

Was wirklich wichtig ist, und was eher nicht.
Soldat Longinus mit Lanze

Gott und Hufeisen - Frömmigkeit im Schwarzwald

Kennen Sie Longinus? Den Besuchern des Freilichtsmuseums „Vogtsbauernhof“ in Gutach fällt er gleich auf. Denn er ist Teil einer Kreuzesdarstellung an der Fassade des Hippenseppenhofes. Auf einem Pferd sitzend hält er eine Lanze in der Hand und blickt auf den gekreuzigten Jesus. Der Legende zufolge ist Longinus der Soldat, der die Todesprobe am gekreuzigten Jesus vornahm. Die Longinuskreuze sind eine regionale Schwarzwälder Tradition erläutert Museumspfarrer Hans-Michael Uhl. Er befasst sich mit der Frömmigkeit der früheren Schwarzwälder Bauern. Besuchern des Freilichtmuseums zeigt er, wie sich die evangelischen Höfe von den katholischen unterscheiden und dass die Grenze zwischen Glauben und Aberglauben manchmal fließend ist.
pinkfarbene plueschhausschuhe

Überraschungen

Manchmal liebe ich Überraschungen. Manchmal nicht. 
Computertastatur hat eine Herztaste

Tinder und Co.

Liebe im Netz suchen
Brautpaar umrahmt von Pfarrerin und Familie

Ja-Wort ohne Stress

Zum ersten Mal hat in Mannheim ein Traufest stattgefunden. Paare konnten kirchlich heiraten, sich segnen lassen oder ihr Ehejubiläum feiern. Ganz ohne den Stress, ein großes Fest organisieren zu müssen.
Bank an Wanderweg mit Blick auf die Berge

Von der Schönheit

Anregungen vom Verschönerungsverein
RealGreen-Award - Auszeichnung für KG Bühl

Bauen für die Zukunft

Kirchen sind Großverbraucher in Sachen Energie. Wie innovativ können sie beim Klimaschutz sein? Die evangelische Kirchengemeinde Bühl hat ihre Gebäude schon vor 10 Jahren energetisch saniert. Doch sie will mehr. Für ihre Planungen wurde sie jetzt mit dem RealGreen Award ausgezeichnet.
Tasse mit Milchkaffee auf Holztisch

Widerstand und Ergebung

Verhaltenslehre am Frühstückstisch
orange Straßenbahn, Schienen

Feuriger Elias

Was die Bibel mit dem Namen eines öffentlichen Verkehrsmittels zu tun hat 
Korb mir orange-farbenen Schwimmflügeln

Schwimmflügel

Schwimmflügel halten mich bei den ersten Schwimmversuchen über Wasser. Gott verleiht mir Schwimmflügel für die Gewässer des Lebens.
Blick durchs Schaufenster der Pop-Up-Kirche in die Fußgängerzone

Kirche mit Schaufenster

Kirche statt Leere heißt es für zwei Monate in der Tauberbischofsheimer Innenstadt. Aus einem ehemaligen Sportgeschäft wurde eine Pop-Up-Kirche. Im Juni und Juli 2022 lässt sich durch die offene Tür und das Schaufenster beobachten, was Kirche und Diakonie so macht. Für Stadtpfarrerin Heike Kuhn ein gelungenes Experiment.
Kind mit Nudelteller

Geschmackssache

 
Über Geschmack lässt sich streiten, einig wird man sich selten. Ist Gott in Geschmacksfragen eigentlich eindeutig?
Blick über Kirchenstühle in den Altarraum der Ludwigskirche Freiburg

Vom Findling bis zum tragbaren Kreuz

Die Pandemie-Jahre haben Künstlerinnen und Künstler stark eingeschränkt. Darunter hat auch der Dialog zwischen Kunst und Kirche gelitten. In Freiburg wird nun mit der Ausstellung Kunst:Raum:Kirche dieser Dialog neu gefördert. An 17 Orten wird deutlich, wie sehr Kunstschaffende Kirchen als Ausstellungsorte schätzen. Besucherinnen und Besucher können die Kunstwerke noch bis Ende Juli entdecken.
Landesbischöfin Heike Springhart

Hoffnung ist die wahre Stärke

Hoffnungsstur und glaubensheiter. Mit dieser Wortschöpfung am Ende ihrer Predigt am 1. Advent 2021 hat Heike Springhart etwas ausgelöst. Vielfach wurde sie seither zitiert, wenn es um die Frage nach der Zukunft der Kirche ging. Inzwischen ist Heike Springhart Landesbischöfin der Evangelischen Kirche in Baden. „Hoffnungsstur und glaubensheiter“ ist nun auch der Titel ihres Buches, das soeben erschienen ist. Es enthält neben zwei Predigten grundsätzliche Gedanken darüber, was Kirche stark macht. Als Diskussionsgrundlage bietet sich die Zusammenfassung in 15 Thesen an. Weitere Facetten der Hoffnung fächern Annette Kurschus, Evelyn Finger und Jürgen Moltmann in ihren Gastbeiträgen auf.   
Nudeln in Form von Buchstaben

Jesus und die Buchstabensuppe

 
Beten, auch wenn die Gedanken durcheinander gehen 
Zwei Frauen sitzen sich gegenüber auf zwei Schaukeln und unterhalten sich

Ich muss reden

Pandemie, Krieg, Hunger in der Welt. Streit und Lärm auf der einen Seite, Schweigen und Wegducken auf der anderen. Giftige Atmosphäre in Bussen und Bahnen, bei Twitter oder beim Schlangestehen im Supermarkt. Das nagt an mir. Wie steht es um unser Miteinander? Wo sind die Stimmen, die in den jetzigen Krisenzeiten beruhigen können? Wo sind die Menschen, die sich von ihrem Glauben getragen wissen und darüber sprechen? 
Bett, Füße unter Bettdecke

Schlafen Sie gut!

 
Warum wir den Schlaf nicht nur für unsere Gesundheit brauchen
Blaues Plakat mit gleber Friedenstaube

Tag der Freiheit

 
Wie wäre es mit dem 17. Juni als Tag der Wahrheit und Freiheit?
Frauen beim Singen

Endlich wieder gemeinsam singen

Vom 1.-3. Juli 2022 findet in Karlsruhe das Chorfest der Evangelischen Landeskirche in Baden statt. 3000 Mitwirkende und 10000 Zuhörende werden dazu erwartet. Sie werden die Stadt zum Klingen bringen. Nach den Einschränkungen der Corona-Zeit will das Chorfest auch die Wiederaufnahme der Chorarbeit an vielen Orten anstoßen.
Kalnder mit Stift, Handy und Brille

Alles hat seine Zeit

 
Von der Freude, dass Vieles wieder stattfinden kann und dem Wunsch, nicht einfach in den alten Trott zu verfallen 
Junge sitzt auf Fensterbank und malt blauen Davidstern an Fenster

Menschen wie du und ich

Kennen Sie eine Jüdin oder einen Juden? Was wissen Sie über ihren Alltag? Das Projekt „Meet a Jew“ des Zentralrates der Juden in Deutschland ermöglicht persönliche Begegnungen und Einblicke in die Vielfalt des jüdischen Lebens in Deutschland.
Birkenzweige im Wind mit bunten Bändern

Frischer Wind

Ausflug, Kurzurlaub oder einfach nur faulenzen. „Auf jeden Fall raus aus den vier Wänden“, das antworten die meisten Menschen auf die Frage, wie sie Pfingsten verbringen. Das hat Tradition. Wurde früher das Vieh zum ersten Mal auf die Weide geführt, gehören heute Pfingstmärkte, Turniere und Open-Air-Festivals an vielen Orten zum Pfingstwochenende. Aber was ist der Anlass für die beiden Feiertage im Kalender? Was wird an Pfingsten gefeiert?   
Zwei Menschen im Ruderboot auf einem Fluss

Rudern und der Heilige Geist

 
Wie man Gott auch beim Rudern näherkommen kann und Widerstände dabei kein Problem sind
Glas mit Erdbeermarmelade und weiteren Erdbeeren

"Erstens kommt es anders..."

Wenn es anders kommt als man denkt, muss das nicht immer negativ sein.
Silberlilly am Abend - Konzert

Entspannt über Gott und die Welt reden

Seit kurzem fährt ein echter Hingucker durch den Schwarzwald. Ein silberner Airstream-Anhänger mit dem Schriftzug „Silberlilly“. „Was soll das denn sein?“ – Diese Frage hören die Verantwortlichen gern. Denn wenn sie mit ihrer „Silberlilly“ unterwegs sind, wollen sie damit vor allem eines: Dass die Leute neugierig werden und fragen, worum es hier eigentlich geht.
 
rote und grüne Gummibärchen in getrennten Gläsern

Quarantäne

Eine Zeit der Bewährung und die Erfahrung, dass man Krisen durchstehen kann
Bug mit Kreuz Kirchenschiff Wichern

Gotteshaus auf dem Wasser: unterwegs mit dem Kirchenschiff

Am Bug hat sie ein großes blaues Kreuz, auf ihrer Fahne flattern Anker und Kreuz mit: die „Wichern“. Sie ist das einzige Kirchenschiff im süddeutschen Raum. Ihre Fracht ist leicht und doch gewichtig. Denn sie transportiert ein Angebot für Begegnung und Seelsorge. 
Orgelbaumeister Wolfgang Brommer mit dem Alegro Bausatz

Kleine Königin

Die Orgel gilt als "Königin der Instrumente". Ihr Klang braucht viel Raum und den bieten vor allem Kirchengebäude. Um das beeindruckende Instrument auch denjenigen schmackhaft, oder besser "klanghaft" zu machen, die nicht in die Kirche gehen, baut der Waldkircher Orgelbau eine "kleine Königin": den transportablen Bausatz "Al:legrO".
Klaus Engelhardt

Theologe mit leidenschaftlicher Nachdenklichkeit

Er gilt als offen, freundlich, feinsinnig und Theologe mit „leidenschaftlicher Nachdenklichkeit“. Am 11. Mai ist der frühere badische evangelische Landesbischof und Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Klaus Engelhardt, 90 Jahre alt geworden. Er stammt aus einer badischen Pfarrersfamilie und wurde 1932 in Schillingstadt (Main-Tauber-Kreis) geboren. Den Blick über den Kirchturm hinaus in Gesellschaft und Politik hat der rüstige Theologe noch immer.
Luca Marie Grünzig mit Hund

Expedition Hoffnung - Konfirmation damals und heute

Die Zeiten haben sich geändert, aber die Konfirmation ist immer noch ein besonderes Erlebnis. Wie empfand die Kriegsgeneration ihren Festtag in der Kirche? Das erzählt die 82-jährige Rita Rau, die in Langensteinbach lebt. Für die junge Luca-Marie Grünzig aus Radolfzell markierte der Segen einen Höhepunkt auf ihrem Weg zum Glauben.
Korb mit Spargeln

Mit gutem Gewissen genießen

Die Spargelzeit ist für viele Feinschmecker die schönste Zeit im kulinarischen Kalender. Doch viele kaufen das „weiße Gold“, ohne sich Gedanken über die Erntehelferinnen und -helfer zu machen. Die ausländischen Saisonarbeitskräfte sind häufig von Ausbeutung betroffen. Die Beratungsstelle „Faire Mobilität“  hilft vor Ort in der jeweiligen Muttersprache.
Besucher in der Ausstellung

Überschreitungen - Zwischen Kunst und Glauben

Wenn Pfarrer Eckhart Marggraf und Museumspädagogin Banu Beyer gemeinsam durch das ZKM, Zentrum für Kunst und Medien in Karlsruhe führen, dann überschreiten sie zusammen mit den Besuchern die Grenze zwischen Kunst und Glauben.
Innenraum St. Pius mit Altar

Zwei Konfessionen unter einem Dach

Sie ist die erste Ökumenekirche Deutschlands: Unter dem Dach der ursprünglich katholischen St. Pius Kirche in Mannheim Neuostheim feiern sowohl Katholiken als auch die Protestanten der Thomas-Gemeinde ihre Gottesdienste. Was so einfach klingt, war ein langer Weg. Denn jede Konfession hat ihre Besonderheiten und liturgischen Bedürfnisse. Doch in einem Kernthema sind sich alle einig, erklärt Pfarrer Stefan Scholpp.
Blick auf eine Träne im Gesicht einer Person

Mut, sich dem Dunklen zu stellen

Psychische Traumata werden heute zunehmend besser verstanden. Mediziner und Psychologen erforschen das Phänomen seit Jahren intensiv. Auch in gesellschaftlichen Debatten ist die Rede vom Trauma oft in aller Munde. In der Theologie dagegen ist es um das Thema bisher vergleichsweise still geblieben. Maike Schult, Professorin für Praktische Theologie in Marburg, erforscht Traumatisierungen aus seelsorglicher Perspektive. Anfang 2024 erscheint ihr Buch „Ein Hauch von Ordnung“ über Traumaarbeit in der Seelsorge.
Einige Emojis und deren deutsche Beschreibung liegen auf dem Boden

Emojis als gemeinsame Sprache

Wie erfahren Geflüchtete und Migrationsfamilien von Hilfsangeboten und Beratungsstellen? Wie kommt man ins Gespräch, wenn die gemeinsame Sprache fehlt? Mit Emojis. Die lachenden, weinenden oder zwinkernden Symbole sind auch ohne gemeinsame Sprache verständlich. Mit ihnen arbeitet das Projekt „Emoji – Migrationsfamilien stärken“.
Blick von oben auf zwei Füße, die auf Pflastersteinen stehen

Da steh‘ ich drauf

Gott stellt „meine Füße auf weiten Raum“ (Psalm 31,9). Da steht sich’s gut und da lässt sich’s gut aufbrechen und Wege wagen.
Foto aus dem Jahr 1970: frisch vermähltes Ehepaar lächelt sich an

Ende gut, alles gut

Auf 50 Ehejahre zurückblicken, das ist etwas Besonderes. Man muss sich gut ergänzen und auch mal zurückstecken können. Um so mehr wenn die Braut aus behüteten Freiburger Verhältnissen stammte und der Bräutigam italienischer „Gastarbeiter“ war. Bei ihrer Goldenen Hochzeit konnte ein Paar nachholen, was 1970 noch nicht möglich war: ein Gottesdienst mit evangelischer Pfarrerin und katholischem Pfarrer.
Das kleine Wiesental - Felder Bäume Hügel

Im Tal leben – im Tal bleiben

Man möchte fast ins Kleine Wiesental umziehen. So schön hört sich die Erfolgsgeschichte von Diakonin Fabienne Gentner an. Sie hat sie mit ihrer kommunalen Kollegin Melanie Mühlhäuser geschrieben. Zum offiziellen Projekttitel „Im Tal leben – im Tal bleiben“ gehört für sie auch „im Tal glauben.“ Die beiden Frauen schafften es in gut zwei Jahren, die Lebensqualität in der Region positiv zu beeinflussen.
Stadtkirche Offenburg - Innenraum

Wohin der Glaube führt

„Mein Vater war Schriftsteller“, erzählt Reza Rasty (Name von der Redaktion geändert) und beschreibt, wie er im Iran aufgewachsen ist: „Wir hatten viele Bücher zu Hause. Ich habe viel gelesen.“ Zunächst begeisterte sich der Computeringenieur sehr für Spiritualität, doch dann entschied er, dass Religion nichts für ihn sei. Heute ist Rasty Christ und Mitglied der badischen Landeskirche. Hinter ihm liegt die Flucht nach Deutschland und eine spirituelle Reise, die ihn in die Stadtkirchengemeinde Offenburg führte.
In den Händen einer Person liegt ein rotes Herz

… ein geheimes Nebenamt*

Das Gewöhnliche hat Barbara Schulz noch nie gereizt – je herausfordernder, desto besser: „Das, was anders ist und trotzdem gut und wichtig, das liebe ich!“ Anders und besonders ist deshalb nicht nur der Bereich, in dem sich Barbara Schulz seit rund einem Jahr ehrenamtlich engagiert – die Kinderhospizarbeit –, sondern auch der Beruf, in dem sie zuvor tätig war. 
Viele Buntstifte mit Gesichtern

Vielfalt fordert uns heraus

Pfarrerin Claudia Baumann ist seit Dezember 2018 Beauftragte für Gleichstellung und Diversity der badischen Landeskirche. Ihr Aufgabenspektrum ist schon unter normalen Bedingungen enorm „vielfältig“; auch angesichts der weltweiten Krisen wurde noch einmal deutlicher, wie groß die Herausforderungen sind, vor denen die unterschiedlichen Ebenen von Diversity – Vielfalt – nach wie vor stehen.
Kind auf Sofa unter Kissen versteckt

Ängste sind ganz normal

Wie unsere Ängste und Sorgen sich auf unser Leben auswirken, das erläutert Dr. Annette Haußmann im Interview. Sie ist Professorin für Praktische Theologie mit dem Schwerpunkt Seelsorgetheorie an der Universität Heidelberg. Die Psychologin und Theologin ist auch Wissenschaftliche Direktorin des Zentrums für Seelsorge der Evangelischen Landeskirche in Baden.
Friedenstaube mit einem Zweig im Schnabel

Stark machen für gewaltfreie Konfliktlösungen

Frieden beschäftigt die Menschheit seit Anbeginn ihres Seins. Bis heute. Gottseidank. Oder leider? Man sollte meinen, dass nach Millionen Jahren evolutionärer Entwicklung die Menschen in Frieden miteinander leben können – aber weit gefehlt. Das Forum Friedensethik (FFE) setzt sich seit 20 Jahren mit der Friedensfrage auseinander.
Schild 1. Mai

Lieben und Arbeiten

Wie oft arbeiten Menschen sich an etwas ab? Arbeiten ist Mühe, nicht immer, aber oft genug.
Biene sitzt auf einer Blüte

Paradies im Kleinen

Sonja Fröhlich mag es gern auch mal anstrengend. Wenn sie „eben schnell raus in den Garten“ geht, kann das schon mal zwei, drei Stunden dauern. Denn der „Garten“ der Fröhlichs am Ortsrand von Bühl ist 6.000 Quadratmeter groß. Das entspricht knapp einem Fußballfeld. Sie und ihre Familie haben ihr Hobby zum Lebensmittelpunkt gemacht.
Kreuzigung

Danke, Thomas!

Ein Hoch auf den Apostel Thomas! Wenn der eigene Glauben mitunter fadenscheinig wird und Risse bekommt - da gab es einen im Kreise Jesu, dem es ebenso ging.
Zwei Ärme und Hände mit zweimal Daumen hoch

Viel mehr als nur Nachhilfe

„Es ist jedes Mal cool, wenn wir uns sehen!“ Der 15-jährige Robin ist überzeugt: Die Patenschaft im Rahmen von „Fit fürs Leben“ tut ihm gut. Bei diesem Berufs-Orientierungs-Projekt für Jugendliche in Konstanz unterstützen Erwachsene Schülerinnen und Schüler in schulischen Fragen und bei der Berufsfindung. Oft ganz nebenbei, wenn man gemeinsam Freizeit verbringt.
Selfie von Sebastian Hantke mit Anja Kamper

Gemeinsam auf dem Weg ins Pfarramt

„Wir gehen gerne raus und laufen“, erzählt Anja Kamper. „Also, auf einen Berg zum Beispiel“, ergänzt ihr Partner Sebastian Hantke. In ihrem Leben sind beide schon auf vielen Wegen unterwegs gewesen. Sie legte 1.000 Kilometer auf dem Jakobsweg zurück. Er wanderte sogar noch etwas weiter auf einem buddhistischen Pilgerweg durch Japan. Verschlungene Wege waren es auch, die die beiden 34-jährigen in denselben Vikariatskurs der badischen Landeskirche geführt haben.
Blick durch eine kaputte Fensterscheibe

Wenn Corona und Impfen zum Streit führt

Beim Gespräch über den Sinn von Corona-Maßnahmen oder zum Thema Impfen kann es schnell zu einem Schlagabtausch kommen, bei dem Argumente, Statistiken, medizinische Informationen hin und her wechseln, und keine Übereinstimmung zu finden ist. Besonders schlimm sind solche Corona-Streitereien, wenn wir mit Menschen aneinandergeraten, die uns wichtig sind und mit denen wir uns verbunden fühlen. Wie soll man sich in Corona-Streit-Situationen verhalten?