Leicht, liebevoll, fröhlich und berührend: #einfachheiraten
„Die Trauung war toll. Selbst unsere hart gesottenen katholischen Gäste haben sie als berührend empfunden“, erinnern sich Dorothea Loth und Sebastian Fürcho an ihre kirchliche Trauung, die sie im Mai 2025 gefeiert haben. Dabei war ihre kirchliche Hochzeit in der Kapelle von Schloss Langenstein im wörtlichen Sinne ganz „einfach“, denn eine große Feier wollte das Paar, das bereits 2015 standesamtlich geheiratet hatte, nicht. So haben am gleichen Tag wie sie noch mehrere weitere Paare im Rahmen der Aktion „einfach heiraten“ auf Schloss Langenstein Gottes Segen für ihre Liebe empfangen.
Um den eigenen Sohn trauern - Wenn der Glaube trägt
Ihr Sohn Simon ist kurz nach seiner Konfirmation beim Rudern tödlich verunglückt. Dreizehn Jahre ist das her, aber natürlich erinnert sich Sabine Ningel noch ganz genau an das, was ihr in der ersten Zeit geholfen hat, mit dem Schock umzugehen und im Lauf der Jahre, um mit der Trauer zu leben. Ihr Glaube spielt dabei eine wichtige Rolle. Davon erzählt sie im Interview.
Trost spenden: kleine Gesten statt großer Worte
Trauer ist keine Krankheit, die man überwindet. Sie ist Arbeit an der Liebe, die bleibt. Sie braucht Zeit, Nähe und ehrliche Worte – ohne Beschönigungen. Davon ist Ludwig Burgdörfer überzeugt. Seit vier Jahrzehnten begleitet er als Seelsorger trauernde Menschen. Hier seine Tipps, wie auch wir ihnen beistehen können.
Den Abschied begleiten – Erfahrungen einer Pfarrerin
Beerdigungen gehören zu ihrem beruflichen Alltag. Anna Manon Schimmel ist Pfarrerin. Sie begleitet Angehörige von Verstorbenen und bereitet mit ihnen die Beerdigung vor. Wie sie das tut und was ihr dabei wichtig ist, erzählt sie im Interview.
Heiraten im Europa-Park: Vom Teenagerpaar zum Traumpaar
Jacqueline (30) und Raphael (33) waren Teenager, als sie sich vor 15 Jahren über gemeinsame Freunde kennenlernten und verliebten. „Wir sind zusammen erwachsen geworden“, stellt Jacqueline fest. Die Liebe hat über all die Jahre gehalten, nur der Wunsch, ihre Partnerschaft irgendwann auch einmal mit einem Trauschein zu besiegeln, stellte sich nicht so richtig ein. „In dem Dorf, in dem wir leben, gehört heiraten zur Dorfkultur dazu. Gerade deswegen wollten wir bis vor zwei Jahren gar nicht heiraten, denn wir machen gerne unser eigenes Ding“, gibt Jacqueline offen zu. Doch dann kam es anders.
Allein verstorben, gemeinsam verabschiedet
Persönliche Einblicke in eine Karlsruher Trauerfeier mit einem würdevollen Abschied für Verstorbene ohne Angehörige.
„Das hätte meinem Heinz gefallen!“ – Von der Lust auf liebevoll gestaltete Trauerfeiern
Gibt es „schöne“ Beerdigungen? Martina Steinbrecher spricht darüber mit Pfarrerin Anja Bremer, die ein Herz für Hinterbliebene und ein Händchen für die besondere Gestaltung von Beerdigungsgottesdiensten hat.
„Die Musik muss vor allem berührend sein“
Eine Hochzeit ohne Musik? Das ist für viele von uns undenkbar. Gerade bei der Trauung in der Kirche spielt sie eine große Rolle. Dass die Musik dem Paar gefällt und die Gäste berührt, ist für den Bezirkskantor Michael Braatz-Tempel dabei das Wichtigste. Irina und Fabian Ebner haben ihn vor ihrer eigenen Hochzeit gefragt, was möglich ist.
Die Wege Gottes - Landesbischöfin Heike Springhart über ihren Taufspruch
Rund um den Johannistag am 24. Juni werden deutschlandweit in zahlreichen evangelischen Kirchengemeinden Tauffeste oder Tauferinnerungsgottesdienste gefeiert. Jeder Täufling, ob Säugling oder schon erwachsen, bekommt einen Taufspruch mit auf seinen Lebensweg. Bei Landesbischöfin Heike Springhart war das auch so. Als sie im Alter von sieben Wochen getauft wurde, hat der Pfarrer den Taufspruch für sie ausgesucht. Wie sie ihn vor einiger Zeit für sich entdeckt hat, und was er für sie bedeutet, sehen Sie im Video.
Gott, Glauben und Gemeinschaft – Konfi-Arbeit im Wandel
Über den Glauben spricht man nicht. Schon gar nicht als Teenager. Oder doch? Auf der Suche nach dem, was dem Leben Sinn gibt und auch in schweren Momenten trägt, bietet die Konfi-Arbeit viele Möglichkeiten.
"Dadurch sind wir erst zu einer Familie geworden" - wenn eine Patchworkfamilie kirchlich heiratet
Kann man kirchlich heiraten, wenn man vorher schon einmal verheiratet war? Wie werden Familienmitglieder und der Freundeskreis reagieren? Sandra und Christoph sind unsicher. Doch ihre kirchliche Hochzeit sorgt für Begeisterung bei allen, die dabei waren.
Trauer und Trost
Es ist ein grauer Novembernachmittag. Neblig und nasskalt, einer der ersten wirklich kalten Tage in diesem Herbst. Auf dem Weg in die Stadt mache ich an einer Coronatest-Station Halt. Denn ohne tagesaktuellen Negativtest darf ich nicht in die Klinik. Ich will meinen Onkel Karlheinz besuchen, der dort schon seit sieben Wochen schwerkrank liegt. Ich weiß, dass es der letzte Besuch sein wird. Es ist nicht das erste Mal, dass ich das erlebe und vielleicht ist es Ihnen auch schon so ergangen.
Ja-Wort ohne Stress
Zum ersten Mal hat in Mannheim ein Traufest stattgefunden. Paare konnten kirchlich heiraten, sich segnen lassen oder ihr Ehejubiläum feiern. Ganz ohne den Stress, ein großes Fest organisieren zu müssen.
Expedition Hoffnung - Konfirmation damals und heute
Die Zeiten haben sich geändert, aber die Konfirmation ist immer noch ein besonderes Erlebnis. Wie empfand die Kriegsgeneration ihren Festtag in der Kirche? Das erzählt die 82-jährige Rita Rau, die in Langensteinbach lebt. Für die junge Luca-Marie Grünzig aus Radolfzell markierte der Segen einen Höhepunkt auf ihrem Weg zum Glauben.
Ende gut, alles gut
Auf 50 Ehejahre zurückblicken, das ist etwas Besonderes. Man muss sich gut ergänzen und auch mal zurückstecken können. Um so mehr wenn die Braut aus behüteten Freiburger Verhältnissen stammte und der Bräutigam italienischer „Gastarbeiter“ war. Bei ihrer Goldenen Hochzeit konnte ein Paar nachholen, was 1970 noch nicht möglich war: ein Gottesdienst mit evangelischer Pfarrerin und katholischem Pfarrer.














