Internationale Partnerkirchen: Wie weltweite ökumenische Zusammenarbeit Kirche lebendig macht
Ob Baumpflanzaktionen in Kamerun oder Begegnungen in Südindien – die Evangelische Landeskirche in Baden pflegt lebendige Partnerschaften mit Kirchen weltweit. Anne Heitmann und Christian Lepper berichten, wie gegenseitige Besuche, gemeinsame Projekte und der Austausch über Glaubensfragen die Kirche stärken – und warum ökumenische Zusammenarbeit gerade heute so wichtig ist.
Pizza, Papst und Pilgerweg
Ökumenisch gemeinsam nach Rom: Im Heiligen Jahr 2025 machten sich Vertreterinnen und Vertretern der Evangelischen Landeskirche in Baden und der Erzdiözese Freiburg als „Pilger der Hoffnung“ auf den Weg in die Ewige Stadt. Deutlich wurde, dass Ökumene vom Miteinander lebt – geistlich, menschlich und ganz praktisch. - Ein Reisebericht von Prälat Marc Witzenbacher.
Tastend, mutig, preisgekrönt – Kirche auf Franklin
Kirche in einem neuen Stadtteil – das bedeutet vor allem, Formen entdecken, wie Glaube hier gemeinsam gelebt werden kann. Was suchen und brauchen Menschen, die sich im Stadtteil neu einleben? Was passt zu ihnen? Das bedeutet auch, neu denken und viel ausprobieren. „Kirche auf Franklin“ geht diesen Weg und hat dafür den Paul-Lechler-Preis in der Kategorie „Religiöse Kommunikation“ bekommen.
Die Logik verlassen
Freiheit, Kirche an unerwarteten Orten neu zu erfinden und kirchliche Arbeit um die Ecke zu denken, wünscht sich Dr. Thomas Schlegel. Er meint, Strukturveränderungen allein führen in eine Sackgasse. Das hat er bei seiner Landeskirche, der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland (EKM), hautnah miterlebt. Acht Jahre lang war er für das Programm zur Förderung anderer Gemeindeformen (Erprobungsräume) der EKM verantwortlich. Im Interview spricht er über seine Erfahrungen. Im April 2025 war er zu Gast bei der Badischen Landessynode.
Leichtigkeit zeigen
Sie hat ein spannendes Jahr hinter sich: eine neue berufliche Aufgabe, ein neuer Lebensort.
Den Mut-Geschichten in der Bibel fühlt sie sich auch deshalb sehr verbunden. Wenn Anfang Mai der nächste Kirchentag in Hannover stattfindet, ist die badische Pfarrerin Dr. Anne Helene Kratzert als Kirchentagspastorin zu erleben. Was der Kirchentag zu bieten hat und worauf sie sich persönlich freut, erzählt sie im Gespräch.
"Wir sind auf dem richtigen Weg" - Synodalpräsident Axel Wermke wird 75
Sitzungen des Präsidiums und des Landeskirchenrates, Delegiertenversammlungen, Empfänge und Synoden, dazu weitere Treffen und Termine – der Kalender des Synodalpräsidenten ist gut gefüllt. Seit zehn Jahren steht Axel Wermke, der am 30. Oktober seinen 75. Geburtstag feiert, an der Spitze der Synode der Evangelischen Landeskirche in Baden. Die Landessynode ist das „Parlament“ der Landeskirche, das wesentliche Entscheidungen über das geistliche, rechtliche und finanzielle Leben trifft.
Gottes Wort – für alle sichtbar
Seit 1948 gibt es in der badischen Landeskirche die Stelle der/des „Beauftragten für Gehörlosen- und Schwerhörigenseelsorge”. Seit 2022 wird sie von Pfarrer Bernhard Wielandt bekleidet – mit viel Engagement und Leidenschaft. Was sich genau dahinter verbirgt, erfahren Sie in unserem Journalbeitrag.
„Ich arbeite bei der Kirche“ - in der Rechtsabteilung
Rechtliche Fragen spielen in allen Bereichen des Lebens eine Rolle. Auch in der Kirche. Während sich viele diese Arbeit als theoretisch, trocken und detailverliebt vorstellen, erlebt Janina Schilling das ganz anders: Hier wird die Zukunft der Kirche mitgestaltet.
TV- Format Lichtblicke bietet Platz für einen tiefgründigen Austausch
Senfgelbe Sessel, dazwischen ein runder Teppich und ein kleiner Retrotisch mit drei schwarz-goldenen Beinen, darauf eine schwarz-gläserne Blumenvase mit einem bunten Blumenstrauß: Es bedarf gar nicht viel, um eine Wohlfühlatmosphäre für einen tiefgründigen Austausch zu schaffen. Redakteurin Katrin Kraus nimmt auf ihrem Sessel Platz, die Gesprächskarten für die Sendung in der Hand. Ihr gegenüber sitzt bereits der nächste Interviewpartner.
„Wir weigern uns, Feinde zu sein“ - Aktuelles zur Situation von Christinnen und Christen in Palästina
In Ost-Jerusalem und dem Westjordanland (Westbank) leben ca. 50.000 palästinensische Christ*innen. Der Überfall der palästinensischen Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 und der Krieg in Gaza hat auch Auswirkungen auf ihr tägliches Leben. Erfahren Sie mehr im Interview mit Oberkirchenrat Wolfgang Schmidt, der das Land im April besucht hat.
Brot, Salz und Briefe – Mitgliederorientierung in der Evangelischen Landeskirche in Baden
Die Mitgliederorientierung der Kirche geht neue Wege. Martina Steinbrecher hat darüber in der Reihe „Begegnungen“ (SWR 1) mit Pfarrerin Andrea Müller gesprochen. Die ist bei der Evangelischen Landeskirche in Baden für den Bereich Mitgliederorientierung zuständig ist.
„Die Welt gut durch die Zeit bringen“ - Die ökumenische Initiative „Wir kaufen anders“
Büromaterial, Putzmittel, Kaffee, Tee und Kekse - in Kirchengemeinden und kirchlichen Einrichtungen wird davon viel verbraucht. Je größer der Konsum, um so belastender ist das für Umwelt, Mensch und Tier. Und doch kann man beim Einkaufen dieser Artikel auch zur Bewahrung der Schöpfung beitragen. Wie das geht, erfahren Sie hier.
„Mutig, vernetzt und ermöglichend“ - So ist die Zukunft der Kirche
Bei allen Umbrüchen und Aufbrüchen in der Gegenwart, den Kriegen und der Klimakrise, wie wird da die Zukunft der evangelischen Kirche aussehen? Anna-Nicole Heinrich (Präses der EKD-Synode) beschreibt bei ihrem Besuch der Landessynode in Bad Herrenalb die Kirche der Zukunft mit dem Bild der Slackline.
Streit ums Heilige Land
Die schrecklichen Nachrichten vom massenweisen Morden der Terrororganisation Hamas haben uns erschüttert und zutiefst empört. Die Bilder vom Sterben der Menschen in Gaza und andernorts sind schrecklich. Wolfgang Schmidt war von 2012 bis 2019 Propst an der Erlöserkirche in Jerusalem. Lesen Sie hier seine Gedanken zu den Ereignissen in Israel und zum Nahostkonflikt.
Brot und Salz, Gott erhalt’s – Willkommenspaket für Menschen, die umgezogen sind
Ein Brotbeutel, ein Gutschein für ein Brot, ein Päckchen Salz und eine Willkommenskarte – wenn Sie kürzlich umgezogen sind, könnte das bald in Ihrem Briefkasten liegen. Lesen Sie hier, was es damit auf sich hat und wofür Brot und Salz stehen.
Die ganze bewohnte Erde – Pfingsten und Ökumene
Wissen Sie, warum wir Pfingsten feiern? Pfingsten gilt als der Geburtstag der Kirche. Der Überlieferung in der Apostelgeschichte zufolge wurden die Jünger am 50. Tag nach dem Tod Jesu vom Heiligen Geist erfüllt. Danach konnten sie fremde Sprachen verstehen und sprechen. Was das Pfingstwunder mit der Ökumene zu tun hat, erfahren Sie im Interview mit Anne Heitmann, Leiterin der Abteilung „Ökumene und Kirche weltweit“ in der ekiba.
Das geheimnisumwobenste Amt der Landeskirche
Wissen Sie, was eine Prälatin oder ein Prälat tut? Dagmar Zobel hat dieses kirchliche Amt schon 11 Jahre inne, Traugott Schächtele sogar ein Jahr länger. Erklären, was sie tun, das mussten sie immer wieder. Im Interview erzählen sie von lustigen Begebenheiten und ernsten Herausforderungen.
Wer mehr weiß, hat weniger Vorurteile
Kennen Sie eine Jüdin oder einen Juden? Was wissen Sie über ihren Alltag? Das Projekt „Meet a Jew“ des Zentralrates der Juden in Deutschland ermöglicht persönliche Begegnungen und Einblicke in die Vielfalt des jüdischen Lebens in Deutschland. Wer Jüdinnen und Juden schon einmal persönlich getroffen hat, ist weniger anfällig für antisemitische Vorurteile. Davon sind die Verantwortlichen von „Meet a Jew“ überzeugt. Als der Gengenbacher Pfarrer Moritz Martiny zufällig einen Zeitungsartikel über „Meet a jew“ liest, ist ihm klar: „Das ist etwas für uns.“
Potential zur Versöhnung
„Alles, was die Menschen in diesen politisch schwierigen Zeiten zusammenführt, muss man machen. Im Ökumenischen Rat der Kirchen (ÖRK) stecken enorme Ressourcen, Leute an einen Tisch zu bringen, die sonst nicht miteinander reden würden.” Deshalb und „aus Liebe zu den Menschen“ übernahm Christian Besau gerne das Amt des Delegierten für die Evangelischen Kirche Deutschland (EKD) bei der Vollversammlung des Ökumenischen Rats der Kirchen (ÖRK) in Karlsruhe. Er geht „mit seinem eigenen protestantischen Gewissen“ an den Start.
Hoffnung ist die wahre Stärke
Hoffnungsstur und glaubensheiter. Mit dieser Wortschöpfung am Ende ihrer Predigt am 1. Advent 2021 hat Heike Springhart etwas ausgelöst. Vielfach wurde sie seither zitiert, wenn es um die Frage nach der Zukunft der Kirche ging. Inzwischen ist Heike Springhart Landesbischöfin der Evangelischen Kirche in Baden. „Hoffnungsstur und glaubensheiter“ ist nun auch der Titel ihres Buches, das soeben erschienen ist. Es enthält neben zwei Predigten grundsätzliche Gedanken darüber, was Kirche stark macht. Als Diskussionsgrundlage bietet sich die Zusammenfassung in 15 Thesen an. Weitere Facetten der Hoffnung fächern Annette Kurschus, Evelyn Finger und Jürgen Moltmann in ihren Gastbeiträgen auf.
Menschen wie du und ich
Kennen Sie eine Jüdin oder einen Juden? Was wissen Sie über ihren Alltag? Das Projekt „Meet a Jew“ des Zentralrates der Juden in Deutschland ermöglicht persönliche Begegnungen und Einblicke in die Vielfalt des jüdischen Lebens in Deutschland.
Theologe mit leidenschaftlicher Nachdenklichkeit
Er gilt als offen, freundlich, feinsinnig und Theologe mit „leidenschaftlicher Nachdenklichkeit“. Am 11. Mai ist der frühere badische evangelische Landesbischof und Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Klaus Engelhardt, 90 Jahre alt geworden. Er stammt aus einer badischen Pfarrersfamilie und wurde 1932 in Schillingstadt (Main-Tauber-Kreis) geboren. Den Blick über den Kirchturm hinaus in Gesellschaft und Politik hat der rüstige Theologe noch immer.
Zwei Konfessionen unter einem Dach
Sie ist die erste Ökumenekirche Deutschlands: Unter dem Dach der ursprünglich katholischen St. Pius Kirche in Mannheim Neuostheim feiern sowohl Katholiken als auch die Protestanten der Thomas-Gemeinde ihre Gottesdienste. Was so einfach klingt, war ein langer Weg. Denn jede Konfession hat ihre Besonderheiten und liturgischen Bedürfnisse. Doch in einem Kernthema sind sich alle einig, erklärt Pfarrer Stefan Scholpp.
Vielfalt fordert uns heraus
Pfarrerin Claudia Baumann ist seit Dezember 2018 Beauftragte für Gleichstellung und Diversity der badischen Landeskirche. Ihr Aufgabenspektrum ist schon unter normalen Bedingungen enorm „vielfältig“; auch angesichts der weltweiten Krisen wurde noch einmal deutlicher, wie groß die Herausforderungen sind, vor denen die unterschiedlichen Ebenen von Diversity – Vielfalt – nach wie vor stehen.





















